Vuelta a España: Eurosport-Experte Robert McEwen äußert sich zur 77. Auflage der Spanien-Rundfahrt

Der frühere Radrennprofi und heutige Eurosport-Experte Robert McEwen hat sich zur bevorstehenden 77. Auflage der Vuelta a España geäußert. Für den 50-Jährigen wird Titelverteidiger Primoz Roglic (Team Jumbo - Visma) auch bei seinem Comeback nach Verletzungspause mit um das Rote Trikot fahren. Außerdem nannte er seinen Favoritenkreis und betonte, auf welche Fahrer er sich besonders freut.

Simon Yates und Primoz Roglic (r.)

Fotocredit: Getty Images

Heißer Favorit auf das Rote Trikot ist für den Australier der Brite Simon Yates (BikeExchange - Jayco), der bereits beim diesjährigen Giro mit zwei Etappen-Siegen zu überzeugen wusste, dann jedoch aufgrund einer Knie-Verletzung aussteigen musste. Dennoch zweifle der 50-Jährige an einem Triumph des 30-Jährigen aufgrund der vielen Zeitfahr-Etappen, die bei der Vuelta auf ihn warten.
Titelverteidiger Roglic traut der frühere Sprinter ebenfalls das "maillot rojo" bei der spanischen Rundfahrt zu: "Roglic geht als Favorit ins Rennen, egal, dass er eine Verletzung hatte und zurückkommt."
"Es ist schwer einzuschätzen. Ich weiß, dass er und sein Team bei seiner Genesung nichts unversucht gelassen haben werden. Sie sind so akribisch, sie haben alles zur Verfügung, und wenn er an den Start geht, bedeutet es, dass er bereit ist, mitzufahren. Er wird richtig gut sein", sagte Eurosport-Experte McEwen.
Roglic hat in diesem Jahr die historische Chance, zum vierten Mal in Folge das Rote Trikot der Vuelta zu erobern.

McEwen gespannt auf Hindley und O'Connor

"Was für Roglic bei der Vuelta immer gut gepasst hat, ist die mangelnde Komplexität der Strecke und wie hart umkämpft es ist, im Gegensatz zur Tour de France an der Spitze zu stehen. Es ist ein weniger nervöses Rennen. Es gibt viele große, offene Straßen, große spanische Geraden, es ist einfach alles offen", analysierte McEwen die vergangenen Erfolge des 32-Jährigen bei der Vuelta.
Neben Yates und Roglic freut sich der Australier auf die Leistung von zwei weiteren Fahrern. "Ich bin auch gespannt, wie Jai Hindley [Team Bora–Hansgrohe, Anm. d. Red.] jetzt mit diesem Selbstvertrauen fahren kann, das er als Grand-Tour-Sieger vom Giro hat", gab McEwen zu.
Mit Ben O'Connor (AG2R Citroën) schmiss er noch einen weiteren Namen in den Topf: "Ich bin wirklich gespannt, weil er so bereit für die Tour war. Ich schätze, er hat es ziemlich schnell geschafft, die Dinge umzudrehen und sich auf die Vuelta vorzubereiten, und ich denke, er ist definitiv ein Podiumsplatz-Mann".
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Quelle: Eurosport

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