Vuelta 2022: Remco Evenepoel gewinnt die Spanien-Rundfahrt - Molano sprintet zum Sieg auf der Schlussetappe

Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) hat wie erwartet die 77. Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der 22 Jahre alte Belgier verteidigte auf der letzten Etappe in Madrid seinen komfortablen Vorsprung vor den Lokalmatadoren Enric Mas (Movistar) und Juan Ayuso Pesquera (UAE Emirates). Juan Sebastián Molano (UAE Emirates) gewann überraschend die 21. Etappe der Vuelta a Espana im Zielsprint.

Highlights: Evenepoel feiert den Gesamtsieg in Madrid

Quelle: Eurosport

Der belgische Radprofi Remco Evenepoel hat durch den Triumph bei der Vuelta den bislang größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der Gesamtsieg des 22-Jährigen bei der traditionsreichen Spanien-Rundfahrt bedeutete für die stolze Radsport-Nation Belgien am Sonntag zugleich den ersten Gesamtsieg bei einer der drei großen Landesrundfahrten seit 44 Jahren.
Das begehrte Rote Trikot gab Evenepoel auf der 21. und letzten Etappe über nur noch 96,7 km von Las Rozas in die spanische Hauptstadt Madrid erwartungsgemäß nicht mehr ab.
Zwar sicherte sich der Kolumbianer Juan Sebastian Molano den Etappensieg im Spurt vor dem Dänen Mads Pedersen und Pascal Ackermann (Kandel), doch Evenepoel rollte mit dem Hauptfeld über den Strich und behauptete damit einen Vorsprung von 2:02 Minuten auf seinen einheimischen Verfolger Enrico Mas.
In trockene Tücher hatte Evenepoel den Coup zwei Jahre nach einem schweren Sturz bei der Lombardei-Rundfahrt und einer monatelangen Zwangspause schon am Vortag gebracht.
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Dicke Überraschung: Anfahrer Molano sprintet zum Sieg in Madrid

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Als der Star von Quick-Step Alpha Vinyl beim Tageserfolg von Olympiasieger Richard Carapaz (Ecuador) ins Ziel gekommen war, rollten schon Freudentränen über seine Wangen - auch bei der Vuelta wird der Spitzenreiter auf dem letzten Teilstück nicht mehr angegriffen.
Evenepoel, dem Experten schon vor seinem Malheur von 2020 eine glanzvolle Zukunft prophezeit hatten, trat als Vuelta-Gewinner die Nachfolge des Slowenen Primoz Roglic an. Der 32-Jährige hatte am vergangenen Mittwoch nach drei Vuelta-Erfolgen in Serie verletzungsbedingt aufgeben müssen.
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"Das Highlight des Abends!" Die Siegerehrung für Remco Evenepoel

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Im Sprintfinale der Vortagsetappe am Dienstag war Roglic schwer gestürzt, nachdem der Rundfahrt-Spezialist zuvor als Zweiter im Gesamtklassement erneut aussichtsreich im Rennen gelegen hatte.
Für den bis Sonntag letzten Erfolg eines Belgiers bei der Tour, beim Giro d'Italia oder der Spanien-Rundfahrt hatte 1978 Johan De Muynck in Italien gesorgt.
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(SID)
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Evenepoel nach Gesamtsieg überglücklich: "Es ist historisch"

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