Vuelta: Remco Evenepoel siegt bei Bergankunft auf 14. Etappe als Solist - Triumph nach Einbruch am Vortag

Remco Evenepoel hat sich mit einem Triumph bei der Vuelta zurückgemeldet: Der Belgier feierte einen Solo-Sieg bei der Bergankunft am Puerto de Belagua in den Pyrenäen. Am Tag nach seinem schweren Einbruch auf der Königsetappe gelang ihm eine eindrucksvolle Revanche auf den 152 Kilometern von Sauveterre-de-Béarn nach Larra-Belagua. Zweiter wurde sein letzter Begleiter, Romain Bardet (Frankreich).

Highlights: Evenepoel schlägt nach Debakel eindrucksvoll zurück

Quelle: Eurosport

Auch Lennard Kämna gehörte an seinem 27. Geburtstag anfangs zur großen Fluchtgruppe von 24 Fahrern um Evenepoel, verlor aber am zweiten der drei schweren Anstiege dieser 14. Etappe den Anschluss. Bester Deutscher wurde sein Bora-Teamkollege Emanuel Buchmann als 21. im Ziel.
Die Favoriten auf den Gesamtsieg kamen als geschlossene Gruppe über acht Minuten nach Evenepoel ins Ziel. Sepp Kuss (Jumbo) verteidigte damit sein Rotes Trikot des Spitzenreiters um einen weiteren Tag, seine Mannschaftskameraden Primoz Roglic und Jonas Vingegaard blieben seine nächsten Verfolger in der Gesamtwertung.
Im Ziel wurde Evenepoel von den Emotionen übermannt und vergoss nach dem beeindruckenden Comeback Tränen in den Armen seiner Betreuer.
"Gestern war ein schwieriger Tag. Das schlechte Gefühl hat sich bis in den Abend gezogen, ich habe nicht gut geschlafen, hatte viele negative Gedanken in meinem Kopf", sagte Evenepoel bei Eurosport: "Heute bin ich aufgewacht und habe mir vorgenommen, einfach das Beste herauszuholen. Ich denke, ich kann sehr stolz auf diese Antwort sein nach dem Vortag."
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Tränen nach Solo am Berg: Evenepoel von Gefühlen übermannt

Quelle: Eurosport

Ayuso-Attacke gegen Jumbo-Trio verpufft

Das UAE-Team um den viertplatzierten Juan Ayuso hatte die Etappe zuvor zu einem Angriff auf das Trio zu nutzen versucht, doch die Attacke des jungen Spaniers nach intensiver Vorarbeit seiner Helfer verpuffte rund 50 Kilometer vor dem Ziel rasch: Roglic und Vingegaard waren umgehend am Hinterrad des 20-Jährigen.
Am Schlussanstieg über 9,4 Kilometer wagte sich dann kein Herausforderer mehr aus der Deckung und die Jumbo-Phalanx kontrollierte das Finale souverän.
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Vingegaard beeindruckt: "Evenepoel hat den Sieg verdient"

Quelle: Eurosport

Evenepoel neuer Bergkönig der Vuelta

Evenepoel übernahm durch seinen zweiten Etappensieg bei dieser Vuelta auch das Bergtrikot von Tour-Sieger Vingegaard. Alle vier Bergwertungen des Tages gewann der Zeitfahr-Weltmeister vom Soudal-Rennstall, darunter zwei der höchsten Kategorie (HC). Außerdem verbesserte er sich wieder in die Top 15 des Gesamtklassements, sein Rückstand liegt nun bei 19:12 Minuten zu Kuss.
Buchmann verbesserte sich auf den 21. Gesamtrang, seine Bora-Teamkollegen Aleksandr Vlasov und Aleksandr Vlasov verteidigten ihre Plätze in den Top Ten der Gesamtwertung.
Am Sonntag steht auf der 15. Etappe erneut ein bergiges, aber deutlich weniger schweres Teilstück auf dem Programm. Von Pamplona nach Lekunberri geht es über 158 Kilometer mit drei Anstiegen - ideales Terrain für Ausreißer vor dem nächsten Ruhetag der Rundfahrt.
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Evenepoel schlägt zurück: "Sehr stolz auf meine Antwort"

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Die entscheidende Attacke: Evenepoel löst sich von Bardet

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Evenepoel klärt auf - und verrät seine neuen Vuelta-Ziele

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