Spanien-Rundfahrt: Zeitnahme auf der 2. Etappe aufgrund von Sicherheitsbedenken geändert
Bei der 2. Etappe der Spanien-Rundfahrt wird bereits ein gutes Stück vor dem Ziel die Zeitmessung vorgenommen. Das gaben die Veranstalter der Vuelta bekannt. "Die Zeiten für die Gesamtwertung werden neun Kilometer vor dem Ziel, vor der Einfahrt in den Parcours von Montjuïc, gemessen", schrieben die Organisatoren auf Twitter/X. Eine Sicherheitsmaßnahme aufgrund des starken Regens.
Regen bei der Spanien-Rundfahrt 2023
Fotocredit: Getty Images
"Als Fahrer und Menschen sind wir der Meinung, dass die gesamte Strecke heute ohne den Regen kein Problem darstellen würde", erklärte Movistar-Profi Enric Mas bei Eurosport.
Nur: Für das Gebiet zwischen Mataró und Barcelona, wo es um den Sieg auf der 2. Etappe geht, sind Regenfälle gemeldet. Beim Start hatte der Himmel seine Schleusen bereits geöffnet.
Trotz der Anpassungen an das Wetter und die Streckenbedingungen werden auf dem zweiten Teilstück die üblichen Zeitbonifikationen und Punkte für die verschiedenen Wertungen vergeben.
"Normalerweise finden wir nie eine Einigung unter den Fahrern, aber heute haben wir eine gefunden, sodass die Organisatoren gesagt haben, dass die Zeiten an einem weniger gefährlichen Ort genommen werden", erläuterte Mas.
Es sei "klar, dass jeder die Vuelta oder eine Etappe gewinnen möchte. Aber heute, unter diesen Umständen, gehen die Favoriten auf den Gesamtsieg Risiken ein. Ich persönlich bin am ersten Tag der Tour de France gestürzt und will nicht am zweiten Tag der Vuelta aufgeben für eine Sache, die man hätte umgehen können", so Mas.
Tatsächlich entschieden die Vuelta-Veranstalter, neun Kilometer vor der Ziellinie in Barcelona die Gesamtzeiten für die Etappe zu nehmen.
Mas: "Lieber drei Minuten Show weniger"
Eine ebenso wichtige wie richtige Maßnahme, findet Mas. Es sollten eben lieber "drei Minuten Show" auf der 2. Etappe gestrichen werden, anstatt danach 20 Tage lang weniger Spektakel zu haben.
Denn: "Wenn einer der Führenden heute auf diesem kleinen Teil des Montjuic stürzt und wir zum Abbruch gezwungen sind, nehmen wir dem Rennen etwas weg", betonte der 28-jährige Spanier.
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Quelle: Eurosport
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