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Vuelta 2024: Wout van Aert schwärmt nach Etappensieg in Córdoba von Teamkollege Sepp Kuss - "Ich hatte Gänsehaut"
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Update 23/08/2024 um 20:49 GMT+2 Uhr
Wout van Aert hat die 7. Etappe der Vuelta in beeindruckender Manier für sich entschieden. Möglich wurde der Coup in Córdoba aber nur, weil Teamkollege Sepp Kuss einen "unfassbaren Job" gemacht habe, wie der Tagessieger befand. "Viele Menschen realisieren gar nicht, wie es ist, mit gerade einmal 60 Kilogramm im Flachen so zu fahren", hob van Aert die Unterstützungsarbeit des US-Amerikaners hervor.
Highlights: Kuss ebnet van Aert den Weg zum Sieg
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Es schwang eine Menge Pathos mit, als Wout van Aert seinen Sieg Revue passieren ließ.
"Wenn der Titelverteidiger so etwas für dich tut, dann ist das ein Beispiel für die Philosophie in unserem Team - und darauf bin ich stolz", erklärte der Belgier vom Team Visma-Lease a Bike: "Ich hatte Gänsehaut an seinem Hinterrad und wollte es dann einfach zu Ende bringen."
Gemeint war natürlich Sepp Kuss, der die Spanien-Rundfahrt im vergangenen Jahr gewonnen hatte und sich nun voll in den Dienst von van Aert stellte, der die Punktewertung nun mit 203 Zählern vor Kaden Groves (Alpecin-Deceuninck/162) und Pavel Bittner (dsm-firmenich PostNL/81) anführt.
Van Aert, der bereits auf dem dritten Teilstück triumphiert hatte, gab zu, dass er in der entscheidenden Phase der 7. Etappe durchaus mehrere Optionen abwog.
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Van Aert nach Sieg in Córdoba: "Habe mich auf Kuss verlassen"
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Er habe überlegt, den Führenden Marc Soler vom UAE Team Emirates "mit einem überraschenden Manöver" zu überflügeln, "aber ich habe gesehen, das UAE mich verfolgt hat".
"Ich wollte das Risiko dann nicht eingehen, deswegen habe ich mich für später auf Sepp verlassen", erläuterte der 29-Jährige.
Kuss: "Hatten Etappe immer für Wout im Hinterkopf"
Ein kluger Schachzug: Kuss holte Ausreißer Soler tatsächlich ein und brachte van Aert für das große Finale auf der Avenida Vallellano in Position.
Als die letzten 1000 Meter anstanden, spielte der Allrounder seine Klasse voll aus. Mathias Vacek (Lidl-Trek) und Pau Miquel (Kern Pharma) hatten im Dreikampf beim Zielsprint keine Chance, ein Zielfoto war diesmal nicht nötig, um den Sieger zu ermitteln.
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"Absolute Meisterleistung!" Van Aert krönt Visma-Teamwork
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Kuss zeigte sich begeistert, dass der Plan aufging. "Wir hatten diese Etappe immer für Wout im Hinterkopf", verriet der Champion von 2023. Es sei klar gewesen, "dass es schwer wird, vor allem mit dem Tempo am letzten Anstieg. Es gab eine kleine Gruppe und Wout war immer noch dabei. Da wusste ich, dass er einen guten Tag hat."
Es sei trotzdem "ein Leidensfest" gewesen, aber "es fühlt sich heute auch wie ein Sieg meinerseits an", stellte Kuss klar. Es war in der Tat ein großer Erfolg - für van Aert, für Kuss, für die gesamte Mannschaft von Visma-Lease a Bike.
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Kuss feiert Sieg von van Aert ab: "Ein Leidensfest"
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