Vuelta a España 2025: David Gaudu riskiert auf der 4. Etappe alles fürs Rote Trikot - "Körper abgekoppelt"
Erst Mads Pedersen auf der 3. Etappe abgekocht und den Tagessieg eingefahren, nun das Rote Trikot: David Gaudu (Groupama-FDJ) schwebt bei der Vuelta a España aktuell auf Wolke sieben. Der Franzose ließ auf der 4. Etappe am Dienstag nichts unversucht, um Jonas Vingegaard das ikonische Maillot Rojo streitig zu machen - und belohnte sich dank seines wagemutigen Einsatzes im Massensprint.
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Quelle: Eurosport
Nach seinem Coup auf der 3. Etappe hatte Gaudu noch zeitgleich mit Vingegaard auf Platz zwei gelegen. Doch mit dem 25. Platz auf der 4. Etappe in Voiron drehte Gaudu den Spieß um.
Weil Vingegaard nur auf Platz 42 über die Ziellinie rollte, kann der Franzose nun die besseren Endplatzierungen gegenüber dem Dänen vorweisen. Die Belohnung: Das Rote Trikot.
Gaudu scheute dafür kein Risiko. "Es war das erste und das letzte Mal, dass ich das gemacht habe … das ist nicht mein Terrain", sagte der 28-Jährige am Eurosport-Mikrofon mit einem Grinsen, nachdem er sich für das Maillot Rojo mitten ins Getümmel beim Massensprint gestürzt hatte.
"Natürlich hatte ich das (Rotes Trikot, Anm. d. Red.) heute Morgen im Kopf. Aber ich wusste nicht, ob ich im Massensprint um meine Position kämpfen soll, denn es ist sehr, sehr gefährlich. Aber ich hatte so ein Gefühl und habe es einfach gemacht", so Gaudu: "Ich habe meinen Körper einfach abgekoppelt und bin mit allem, was ich hatte, ins Ziel gefahren. Unglaublich!"
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Gaudu sprintet um Bonussekunden
Bereits beim Zwischensprint hatte Gaudu versucht, die begehrten Bonussekunden zu ergattern, um an Vingegaard vorbeizuziehen.
Doch Mads Pedersen (Lidl-Trek) und die beiden Israel-Premier Tech-Sprinter Ethan Vernon und Jake Stewart waren einfach zu schnell.
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"Danach habe ich am Teamradio gesagt: 'Dann schaffen wir es eben im Ziel.' Danach hat das Team einen unglaublichen Job gemacht. Dieses Trikot gehört auch ihnen", bedankte sich Gaudu bei seinen Kollegen vom Team Groupama-FDJ.
Gaudu verzichtet auf Tour de France
Für den Franzosen war es nach einer schwierigen Saison eine wahre Erlösung. Nach einem glanzlosen Giro verzichtete Gaudu auf seine Heimrundfahrt, die Tour de France, setzte stattdessen auf einen Neustart bei der Vuelta. Mit Erfolg!
Dass er das Rote Trikot ausgerechnet auf heimischem Boden in Voiron überstreifen durfte, machte den Tag für Gaudu nur noch schöner: "Es ist einfach unglaublich und einer der schönsten Momente meiner Karriere."
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