Joao Almeida spricht über Vuelta-Erfahrungen und Juan Ayusos Abgang von UAE: "Wussten vorher, dass er das Team verlässt"
Publiziert 20/09/2025 um 18:16 GMT+2 Uhr
Der portugiesische Radprofi João Almeida hat nach seinem zweiten Platz bei der Vuelta a España Bilanz gezogen und dabei auch die viel diskutierte Trennung seines Teamkollegen Juan Ayuso vom Team UAE kommentiert. Almeida, der die Rundfahrt knapp hinter Jonas Vingegaard beendete, erklärte im Interview mit "Rádio Observador", dass ihn in den letzten Etappen eine Grippe geschwächt habe.
Joao Almeida e Jonas Vingegaard
Fotocredit: Getty Images
"Bis zur 20. Etappe habe ich geglaubt, dass noch alles möglich ist. Dann war klar, dass Jonas zu stark war", sagte der 26-Jährige.
Zur umstrittenen Ankündigung von Ayusos Abschied meinte Almeida: "Wir wussten schon vor der Vuelta, dass er das Team verlässt. Warum das mitten im Rennen öffentlich gemacht wurde, weiß ich nicht."
In einem Team mit Tadej Pogacar sei es schwer, alle zufriedenzustellen. Laut Almeida sei Pogacar "vielleicht der Beste der Geschichte".
Almeida sprach zudem über die internen Dynamiken: Zwar habe er sich während einer Etappe mangelhaft unterstützt gefühlt, insgesamt sei die Teamleistung jedoch stark gewesen.
Almeida spricht über "einfaches, freundschaftliches Podium"
Ein besonderer Moment sei für ihn das improvisierte Podium in einem Parkhaus in Madrid gewesen, nachdem die offizielle Zeremonie abgesagt wurde: "Ein einfaches, freundschaftliches Podium. Eines der schönsten Erlebnisse meiner Karriere."
Mit Blick auf 2026 zeigt sich Almeida ambitioniert: Er wolle unbedingt eine Grand Tour gewinnen.
Besonders der Giro d'Italia habe für ihn eine emotionale Bedeutung: "Dorthin möchte ich zurückkehren und um den Sieg kämpfen."
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Quelle: Eurosport
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