Vuelta a España: UAE Team Emirates-XRG feiert auf 14. Etappe vierten Sieg in Folge! Marc Soler triumphiert als Solist

Marc Soler hat UAE Team Emirates-XRG auf der 14. Etappe den vierten Sieg in Folge bei der Vuelta a España beschert. Der Spanier griff am Fuße des Schlussanstiegs zum Alto de la Farrapona aus einer Ausreißergruppe heraus an und wurde nicht mehr eingeholt. Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike), der als Zweiter ins Ziel kam, verteidigte das Rote Trikot vor Solers Teamkollege João Almeida.

Highlights: Soler bringt Solo ins Ziel - Vingegaard behält Rot

Quelle: Eurosport

Vor den heranfliegenden Favoriten rettete sich Soler mit 39 Sekunden Vorsprung ins Ziel an den Lagos de Somiedo.
Der Australier Jai Hindley (Red Bull – Bora - hansgrohe) hatte als einziger Podestanwärter auf dem letzten Kilometer des Schlussanstiegs einen Angriff gewagt, musste sich aber mit Platz vier begnügen – 43 Sekunden hinter Soler.
Für den UAE-Edelhelfer bedeutete der Erfolg am Ende der 136 Kilometer langen Etappe den vierten Tagessieg bei seiner Heimatrundfahrt. Außerdem gewann sein Team damit zum vierten Mal in Folge und zum siebten Mal insgesamt bei dieser Vuelta, was einer Siegquote von 50 Prozent entspricht.
Mit Platz fünf festigte der Österreicher Felix Gall (Decathlon – AG2R, +0:43 Sekunden) eben diesen Rang in der Gesamtwertung. Sechster wurde Giulio Pellizzari (Red Bull – Bora – hansgrohe, +0:53) aus Italien vor den zeitgleichen Matthew Riccitello (Israel – Premier Tech), Tom Pidcock (Q 36.5) und Sepp Kuss (Visma – Lease a Bike).
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Harter Fight um Bonussekunden: Vingegaard sprintet gegen Almeida

Quelle: Eurosport

Soler Etappensieger wider Willen

Der Etappensieger war nicht mit dem Plan in seinen Arbeitstag gestartet, am Ende zu gewinnen, wie er im Ziel einräumte. "Ich bin Fahrern gefolgt, die in die Fluchtgruppe gegangen sind. Einmal dort, wusste ich, wie ich es angehen musste", resümierte Soler.
Erst in der Anfahrt zum Schlussanstieg habe er daran geglaubt, gewinnen zu können. Er habe sich so lange wie möglich aus dem Wind gehalten, ehe er gleich zu Beginn des letzten Bergs angriff und alle Begleiter abschüttelte.
Der von Soler angesprochene Wind war auch der Grund, warum die Favoriten – bis auf Hindleys späten Versuch – auf Attacken verzichteten. Für Almeida war dies ein entscheidender Aspekt bei Solers Ausreißer-Erfolg. "Wir hatten nichts zu verlieren, haben versucht zu gewinnen und haben das Beste daraus gemacht. Jonas (Vingegaard, d. Red.) ist super stark, ich bin froh, dass ich dranbleiben konnte", fügte der Portugiese hinzu.

Vuelta: Keine Veränderungen in den Klassements

In der Gesamtwertung führt Vingegaard durch die Zeitgutschrift im Ziel nun mit 48 Sekunden Vorsprung auf Almeida. Dritter bleibt Pidcock mit jetzt 2:38 Minuten Rückstand. Hindley folgt auf Rang vier, 3:10 Minuten zurück. Gall hat vor dem morgigen Tagesabschnitt 3:30 Minuten Abstand zum Roten Trikot.
Während sich auch bis Platz sieben nichts veränderte, büßten Giulio Ciccone (Lidl – Trek) und Egan Bernal (Ineos Grenadiers) viel Zeit ein. Der als Gesamt-Achter in den Tag gestartete Italiener fiel auf Position 16 zurück. Der Kolumbianer rutschte vom 12, auf den 18. Platz ab. Beide haben nun fast eine halbe Stunde Rückstand und können das Ziel Top 10 wohl abhaken.
Weder in der Punkt- noch in der Bergwertung tat sich allzu viel. Jay Vine (UAE – Emirates – XRG) führt das Kletterklassement weiterhin mit 46 Zählern an, wobei ihm Vingegaard bis auf sieben Punkte auf den Pelz rückte. Dritter ist nun Almeida mit 29 Punkten. Mads Pedersen (Lidl – Trek) musste durch den Zweiten Platz des dänischen Gesamtführenden ebenfalls einiges von seinem Vorsprung abgeben. Allerdings verfügt Vingegaards Landsmann mit 192 Zählern immer noch über ein beruhigendes Polster von 53 Punkten. Auf Platz drei folgt Ethan Vernon (Israel – Premier Tech, 111).
Das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers verteidigte Pellizzari souverän. Sein ärgster Kontrahent bleibt aber in Schlagdistanz: Riccitello liegt nur 32 Sekunden zurück. Junior Lecerf (Soudal – Quick-Step) hat als Drittplatzierter in dieser Sonderwertung bereits einen Abstand von 14:32 Minuten. Auch der Belgier gehörte als Etappen-30. zu den Verlierern des Tages. Im Mannschaftsklassement führt UAE – Emirates – XRG mit 28 Sekunden vor Visma – Lease a Bike und 6:16 Minuten vor Decathlon – AG2R.

15. Etappe wie gemacht für Ausreißer

Am Sonntag dürfte sich im Kampf um das Rote Trikot des Spitzenreiters nicht viel tun. Auf 167,8 km zwischen A Veiga und Monforte de Lemos in Galicien geht es durch hügeliges Terrain mit zwei frühen Bergwertungen, Angriffe der Favoriten sind nicht zu erwarten.
Die Vuelta endet am 14. September traditionell in Madrid.
Die Etappe wurde von neuen Protesten gegen das Team Israel-Premier Tech begleitet. Die Mannschaft fährt ab sofort aus Sicherheitsgründen ohne den "Israel"-Schriftzug auf den Trikots. Bereits in der Vorwoche war eine Etappe nach Aktionen von Demonstranten neutralisiert worden.
(mit radsport-news.com & SID)
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Evenepoel nicht zu halten: Weltmeister sprintet zum Etappensieg

Quelle: Eurosport


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