Vuelta: Décathlon-Team gibt Update zu Gregor Mühlberger nach Sturz - Felix Gall vermisst Edelhelfer bei Bergetappe

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Das Aus von Gregor Mühlberger ist ein Tiefschlag nicht nur für den Österreicher selbst, sondern für sein Decathlon-Team und besonders Kapitän Felix Gall. Nach dem Sturz auf der 13. Etappe gab der Rennstall gegenüber Eurosport ein Update zum 32-Jährigen. "Es geht ihm heute schon besser. Er hat eine Gehirnerschütterung und dazu Schmerzen an der Schulter", so sein Sportlicher Leiter Cyril Dessel.

Gall über Mühlbergers Aus und den Plan für die 14. Etappe

Quelle: Eurosport

Schon direkt nach dem Crash habe man gesehen, dass es für Mühlberger schwierig sein würde, das Rennen fortzusetzen, erklärte der Franzose weiter - und tatsächlich musste der Kletterspezialist nach einem kurzen Versuch zurück auf dem Rad wenig später endgültig absteigen.
Es sei letztlich keine schwere Verletzung, aber das Aus unvermeidlich gewesen, betonte Dessel. Den stärksten Helfer und engsten Vertrauten von Gall zu verlieren, der zudem selbst Neunter in der Gesamtwertung war, habe nun merkliche Auswirkungen auf die Taktik des Teams.
"Wir sind jetzt schwächer", gestand Dessel unumwunden ein, "das müssen wir einfach in unseren Plänen berücksichtigen. Aber wir werden weiter versuchen, Felix in eine Position zu bringen, in der er Zeit auf seine Rivalen herausholen kann".

Gall: Mühlberger noch stärker als beim Giro

Gall selbst machte im Eurosport-Interview am Samstag keinen Hehl daraus, wie sehr ihn der Verlust von Mühlberger schmerze.
"Er war so stark, noch stärker sogar als im Giro, und der wichtigste Mann für mich. Er hatte eine Schlüsselrolle, war auch mein Zimmerkollege - aber wie er selbst gesagt hat: Er ist glücklich, dass nicht mehr passiert ist", so Gall.
Mühlberger hatte schon nach der Etappe auf Instagram seine Enttäuschung deutlich zu Ausdruck gebracht. Er sagte: "Es ist unglaublich frustrierend, und ehrlich gesagt, es ist echt übel, das Team zurückzulassen. Ich werde bald wieder auf dem Rad sitzen und bereit sein, erneut anzugreifen. Viel Glück meinen Jungs für die verbleibenden Etappen."
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Quelle: Eurosport


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