Vuelta: Enric Mas hängt Rivalen um Felix Gall und Primoz Roglic bei Bergankunft ab - junger Slowene feiert Solosieg

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Vuelta-Spitzenreiter Enric Mas hat die Bergankunft auf der 12. Etappe zu einer Demonstration der Stärke genutzt. Der Spanier hängte am Schlussanstieg alle direkten Rivalen ab und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung um knapp eine halbe Minute aus. Den Tagessieg aber holte sich der 20-jährige Slowene Jakob Omrzel, der als Solist erstmals bei einer großen Landesrundfahrt jubeln konnte.

Highlights: Kampf um Tagessieg und Rotes Trikot auf 2000 Meter Höhe

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Am Schlussanstieg nahm zuerst das Décathlon-Team für Felix Gall früh das Heft des Handelns in die Hand. Der Tempoarbeit fielen schnell alle Helfer seiner Rivalen zum Opfer und Gall verschärfte 13,1 Kilometer vor dem Ziel selbst das Tempo. Nur Enric Mas und Primoz Roglic konnten dem Österreicher folgen, während u.a. Richard Carapaz und Oscar Onley den Kontakt verloren. Der Olympiasieger aus Ecuador hatte zuvor schon Kräfte bei einer Attacke am vorletzten Berg des Tages investiert, während der Schotte im Weißen Trikot unter den Folgen eines Sturzes zu Beginn der Etappe litt.
Doch das Trio wurde rasch gesprengt, als Mas wenig später als Solist loszog, Gall und Roglic konnten dem Mallorquiner nicht folgen. Zum Etappensieg auf über 2100 Metern Höhe reichte es für Mas als Sechster nicht, aber er zeigte sich eindeutig als stärkster der Sieganwärter und sein Traum vom Gesamtsieg nimmt immer deutlichere Formen an.
Tagessieger Omrzel war von seinem Coup selbst nicht überrascht: "Ich wusste, dass dieser Tag früher oder später kommen würde. Aber ganz sicher habe ich nicht erwartet, dass es schon bei meiner ersten Grand Tour soweit sein würde."
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Gall attackiert am Schlussanstieg - und wird prompt von Mas gekontert

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In der Gesamtwertung liegt Mas (Movistar) nun 1:45 Minuten vor Roglic (Red Bull) und 2:06 vor Gall (Décathlon). Carapaz (EF Education) zog an Onley (Netcompany) vorbei auf Rang fünf, während sich Omrzel (Bahrain) auf Platz sechs verbesserte. Aus dem Kampf ums Podium verabschiedet haben sich heute hingegen Sepp Kuss (Visma) und Mattias Skjelmose (Lidl).
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"Das ist bitter!" Mitfavorit Onley kommt in Kreisverkehr zu Fall

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Zuvor wurde die Etappe mit insgesamt fünf Bergwertungen von einer großen Ausreißergruppe bestimmt. Zu den 30 Fahren gehörten auch die beiden Deutschen Lennard Kämna (Lidl) und Marco Brenner (Tudor), mit dem Ausgang der Etappe hatte dieses Duo aber nichts zu tun. Ihr Begleiter Omrzel hingegen hielt ließ alle Verfolger hinter sich und stürmte als Solist zu seinem bislang größten Sieg. Zudem kam er Onley in der Nachwuchswertung bis auf 30 Sekunden nahe.
In der Punktewertung baute Wout van Aert (Visma) mit dem Sieg am Zwischensprint seine Führung aus, der Belgier war auch Teil der Fluchtgruppe und sicherte sich auch die ersten drei Bergwertungen des Tages: Er hat also auch dieses Klassement im Visier. Aber auch der Träger des Bergtrikots, Santiago Buitrago (Bahrain) war vorne dabei und sammelte selbst eifrig Zähler - auch als Dritter im Tagesziel. Van Aert ist nun hinter dem Kolumbianer Zweiter, aber schon mit deutlichem Abstand.
Am Freitag geht es bei der Vuelta mit einer bergigen Etappe weiter, die aber an Ausreißer gehen dürfte. Am Samstag hingegen folgt die nächste Bergankunft, dort wird es zum nächsten Schlagabtausch um die Podiumsplätze kommen.
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Wie eine Naturgewalt: Carapaz attackiert aus Gruppe der Favoriten

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