Vuelta a España: Enttäuschter Mads Pedersen denkt offen über Ausstieg nach - "Nicht so, wie es sein sollte"

Eurosport bei Google

Mads Pedersen (Lidl-Trek) hat nach einer weiteren enttäuschenden Etappe über einen möglichen Ausstieg aus der Vuelta a España gesprochen. "Das Level ist aktuell nicht da. Die Form ist nicht das Problem, die ist gut genug. Aber irgendetwas ist ganz sicher nicht so, wie es sein sollte", sagte der Däne im Interview mit Eurosport. Bei der Tour de France hatte Pedersen noch das Grüne Trikot gewonnen.

Pedersen enttäuscht: "Müssen jetzt Entscheidungen treffen"

Quelle: Eurosport

In Spanien läuft Pedersen seiner Form jedoch hinterher. Mit Platz vier auf der 2. und Platz zwei auf der 8. Etappe stehen bislang nur zwei Top-Ten-Ergebnisse zu Buche.
Auch das wellige Profil der 10. Etappe am Dienstag war dem Lidl-Profi eigentlich auf den Leib geschneidert, am Ende überquerte er die Ziellinie jedoch als Fünftletzter. Bereits im Vorfeld der Etappe hatte Pedersen angegeben, gesundheitlich angeschlagen zu sein.
"Jetzt ist die Zeit, danach zu schauen und nicht erst in ein paar Tagen", sagte der 30-Jährige: "Jetzt gehen wir zurück (zum Bus, Anm. d. Red.) und schauen, was der beste Plan für den nächsten Abschnitt der Rundfahrt ist."
Die Entscheidung, ob er die Vuelta fortsetze oder nicht, treffe er jedoch nicht alleine: "Wir werden sehen. Natürlich würde ich gerne weitermachen, aber es muss auch Sinn machen."
picture

Highlights: Tronchon gelingt Coup im Bergaufsprint

Quelle: Eurosport

Pedersen hadert mit WM-Titelchancen

Die gesundheitlichen Probleme und magere Ausbeute in Spanien werfen auch Fragen bezüglich Pedersens Ambitionen bei der Weltmeisterschaft in Montréal (21. bis 27 September live bei Eurosport und HBO Max) auf.
"Aktuell sieht es so aus, als gäbe es stärkere Fahrer, die meinen Platz einnehmen könnten", sagte der 30-Jährige im Hinblick auf das achtköpfige dänische Aufgebot. Magnus Cort Nielsen, der den Sieg auf der 10. Etappe als Zweiter nur hauchzart verpasst hatte, zählt beispielsweise nicht zur dänischen WM-Mannschaft.
"Aber es ist noch ein langer Weg bis Granada", so Pedersen: "Ich glaube weiterhin, dass es eine gute Vorbereitung für die Weltmeisterschaft ist."
Ein Pedersen in Top-Form dürfte sich durchaus Chancen auf seinen zweiten WM-Titel nach 2019 ausrechnen. Vor allem, weil ein Start von Top-Favorit Tadej Pogacar nach seinem Sturz und der anschließenden Operation als äußerst unwahrscheinlich gilt.
picture

Van Aert nach Platz vier "ziemlich enttäuscht"

Quelle: Eurosport


Mehr als 2 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung