Vuelta a España: Reaktionen zum Aus von Tadej Pogacar nach dessen schweren Sturz auf 8. Etappe: "Es ist eine Schande"

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Der schwere Sturz von Tadej Pogacar überschattete die 8. Etappe der Vuelta 2026. Der Gesamtführende musste das Rennen mit Verletzungen an der linken Schulter und am Auge aufgeben - das Ende aller Träume vom ersten Gesamtsieg bei der Spanien-Rundfahrt für den Slowenen. Auch der Rest des Pelotons war vom Aus des Dominators geschockt: "Der Tag wird immer mit dem Pogacar-Sturz verbunden sein."

Highlights: Pogacar-Aus überschattet sturzreiche Etappe

Quelle: Eurosport

Es war eine merkwürdige Etappe, dieses achte Teilstück der Vuelta 2026 nach Xeraco. Die Strecke war nicht sonderlich schwer, die Ankunft für die Sprintstars im Feld gemacht.
Dennoch ereigneten sich zahlreiche üble Stürze auf den 171 Kilometern im Umland der Metropole Valencia. Der folgenschwerste davon passierte 33 Kilometer vor dem Ziel: Der Gesamtführende Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) wollte offenbar einem Gegenstand auf der Straße ausweichen, kollidierte dabei mit anderen Fahrern und kam so schwer zu Fall, dass er das Rennen nicht fortsetzen konnte.
Ein im Radsport traurig historischer Tag: Der fünfmalige Tour-de-France-Sieger hatte zuvor noch nie eine Grand Tour verlassen müssen.
Entsprechend geschockt reagierten auch die Konkurrenten Pogacars. Für Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) wird die Etappe für immer mit dem Sturz des Slowenen verbunden sein. Oscar Onley (Netcompany-Ineos) verriet, dass er im Gegensatz zum Slowenen Glück gehabt hatte.
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Hier stürzt Pogacar: Stein schuld an Aus des Dominators?

Quelle: Eurosport

Die Reaktionen zum Vuelta-Aus von Tadej Pogacar:

Wout Van Aert (Visma-Lease a Bike): "Es ist ein komisches Gefühl, dieser Tag wird mit dem Crash von Tadej für immer verbunden sein. Es war ein harter Sturz, ich war direkt neben ihm und konnte noch ausweichen. Wir werden ihn in diesem Rennen vermissen und es ist eine Schande, dass er so ausscheidet. Er scheint auf eine Unebenheit oder in Loch gekommen zu sein und hat die Kontrolle über den Lenker verloren. Er kam vom Weg ab ins Feld und ist so gestürzt. Er ist immer konzentriert und hatte bisher immer diese Stürze vermeiden können, aber er ist davor auch nicht gefeit. Es tut mir sehr leid für ihn und ich hoffe, dass er schnell wieder auf die Beine kommt."
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Van Aert über Pogacars Sturz: "Ich war direkt neben ihm ..."

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Oscar Onley (Netcompany-Ineos): "Ich bin im gleichen Sturz wie Pogacar zu Fall gekommen. Ich hatte ehrlicherweise sehr viel Glück. Ich hoffe, dass es Tadej gut geht. Wir waren sehr schnell an der Stelle und es war ziemlich beängstigend. Aber ich bin einigermaßen unversehrt davongekommen. Wir sind hinter UAE und Visma gefahren und auf einmal lagen überall Leute am Boden. Man bremst einfach und versucht, im Sattel zu bleiben. Es war sehr chaotisch heute. Weil der Tag so leicht war, ist jeder etwas schläfrig. Ich glaube, im Finale ist jeder noch frisch, weil es so einfach war. Alle Stürze sind natürlich unnötig. Aber es schien so, als wäre es heute ohne Grund stressig gewesen. Ich glaube, es wird jetzt ein anderes Rennen. Aber meine Ziele ändern sich nicht und auch nicht die Leute, gegen die ich fahre. Aber für die Ausreißer ergeben sich vielleicht so mehr Möglichkeiten auf Etappensiege."
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Aus Respekt für Pogacar: Mas trägt Rotes Trikot bei Siegerehrung nicht

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Mads Pedersen (Lidl-Trek): "Es war eine langweilige Etappe. 170 Kilometer lang passiert echt wenig, ein Fahrer opferte sich und riss aus, Visma kontrollierte. Dann ein schlimmer Sturz von Tadej (Pogacar), es ist nie schön, wenn einer der ganz Großen ausscheidet. Das hat letztlich den ganzen Anstieg neutralisiert."
Andreas Leknessund (Uno-X Mobility): "Ich habe die Chance bekommen, dieses Bergtrikot in Vertretung von Tadej zu tragen. Das war eine schöne Erfahrung für mich. Ich habe auch erwartet, dass ich es morgen wieder in Vertretung tragen werde. Es ist einfach nur traurig, dass Tadej nach seinem Sturz das Rennen verlassen muss. Ich habe es nicht auf dieses Trikot abgesehen. Auch gestern habe ich nicht versucht, die Punkte zu bekommen. Ich war einfach nur dabei. Aber wir werden sehen. Wenn ich morgen ein paar Punkte holen könnte, wäre es schön. Aber ich denke nicht, dass ich es für das ganze Rennen tragen kann."
Matxin Fernandes (Sportlicher Leiter UAE Team Emirates-XRG): "Es ist keiner schuld gewesen. Solche Unfälle passieren im Radsport. Am Anfang dachten wir kurz, dass er weitermachen kann. Aber dann haben wir gesehen, dass es nicht geht. Was anderes zählt nicht. Er hatte einige Stellen, an denen er geblutet hat. Er hat keine großen Wunden, aber doch einige. Im Moment hat er nur gesagt, er hat Schmerzen an der Schulter. Es ist natürlich ein schwerer Moment, aber es sollte auch Motivation für das Team geben. Er hat natürlich viele Siege geholt. Aber das Team kann auch ohne Tadej viele Siege holen. Wir wissen nicht genau, was ist. Wir müssen erst schauen, was der Doktor sagt."
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Nach Pogacar-Schock: Nächster schwerer Sturz im Feld

Quelle: Eurosport


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