Vuelta a España 2026: Schöne Geste nach Pogacar-Aus - neuer Führender Enric Mas will Rotes Trikot nicht anziehen

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Enric Mas ist der neue Gesamtführende der Vuelta a España 2026. Allerdings eroberte der Spanier vom Movistar-Team das Rote Trikot nicht auf sportlichem Wege. Stattdessen "profitierte" der 31-Jährige vom schweren Sturz des bis dahin gewohnt dominanten Tadej Pogacar, der das Rennen in der Folge aufgeben musste. Auf der Bühne nach der 8. Etappe zollte ihm der Spanier mit einer schönen Geste Respekt.

Aus Respekt für Pogacar: Mas trägt Rotes Trikot bei Siegerehrung nicht

Quelle: Eurosport

So verzichtete Mas bei der Siegerehrung im Ziel in Xeraco darauf, das Rote Trikot überzustreifen. Im Gegenteil: Der 31-Jährige blickte auf dem Podium betroffen drein, die Situation war ihm sichtlich unangenehm. Das Maillot Rojo behielt er dabei in der Hand, anstatt es anzuziehen.
Im Eurosport-Interview nach der Etappe erklärte Mas seine Geste. "Das Trikot auf diese Art und Weise zu übernehmen nach dem schweren Sturz von Tadej ist kein gutes Gefühl."
Pogacar, der vor dem Start der 8. Etappe beinahe vier Minuten Vorsprung auf den bis dato zweitplatzierten Mas hatte, war 33 Kilometer vor dem Ziel mutmaßlich einem Stein ausgewichen, mit anderen Fahrern kollidiert und heftig zu Boden gegangen.
Mit Verletzungen im Gesicht und an der linken Schulter musste der fünfmalige Tour-de-France-Sieger anschließend das Rennen aufgeben.
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Quelle: Eurosport

Mas schickt Genesungswünsche an Pogacar

"Wir haben mit dem Team entschieden, dass ich das Trikot morgen nicht tragen werde aus Respekt für Tadej. Wenn ich es morgen verdiene, würde ich es anziehen. Aber das muss man sich erst einmal erarbeiten", führte Mas daher weiter aus.
Er selbst habe den Sturz des Gesamtführenden nicht mitbekommen, so der Spanier. Teamkollegen und andere Fahrer hätten ihm schließlich davon berichtet. Mas schickte Genesungswünsche in Richtung der betroffenen Sportler: "Ich hoffe, dass es allen den Umständen entsprechend gut geht."
Er selbst und sein Movistar-Team hätten in der Gegend im vergangenen Dezember gleich zwei Trainingslager absolviert und die Strecke daher gut gekannt: "Wir haben damit gerechnet, dass es auf dieser Straße relativ schnell wird. Aber es war nicht zu erwarten, dass das Peloton so nervös wird auf dieser Etappe."
Neben dem Unfall von Pogacar kam es auf der 8. Etappe der Spanien-Rundfahrt noch zu zahlreichen weiteren Stürzen. Mas war davon nicht betroffen - er hat nun die unerwartete Chance, seine erste Grand Tour zu gewinnen.
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Quelle: Eurosport


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