Vuelta: Stürze und Aus von Tadej Pogacar überschatten Sprintsieg von Bryan Coquard - Enric Mas neuer Gesamtführender

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Spitzenreiter Tadej Pogacar hat die Vuelta 2026 auf der 8. Etappe nach einem Sturz aufgeben müssen. Auch der Massensprint auf der Zielgeraden wurde von einem Sturz überschattet, den Tagessieg holte sich in einer knappen Entscheidung der Franzose Bryan Coquard (Cofidis). Er setzte sich gegen Mads Pedersen (Lidl) aus Dänemark durch. Platz drei in Xeraco ging an Jordi Meeus (Red Bull/Belgien).

Highlights: Pogacar-Aus überschattet sturzreiche Etappe

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In der Gesamtwertung ist nun der Spanier Enric Mas (Movistar) aus Spanien neuer Führender der Spanien-Rundfahrt. Aus Respekt für den gestürzten Rivalen wollte er auf dem Podium das Rote Trikot nicht überstreifen.
Vuelta-Rekordsieger Primoz Roglic (Slowenien/+1:00 Minuten) vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe und der Österreicher Felix Gall (Décathlon/+1:11 Minuten) und sind die nächsten Verfolger von Mas. Nach dem Aus von Pogacar ist der Kampf um das Rote Trikot wieder extrem spannend, fünf Fahrer liegen in der Gesamtwertung maximal 2:22 Minuten hinter Mas.
Die Etappe hatte schon mit einem Sturz in der Neutralisation begonnen, der im weiteren Verlauf zwei Fahrer zur Aufgabe zwang. Ein Dritter musste aussteigen noch bevor Pogacar zu Fall kam - und die Folgen des Massensturzes im Finale sind noch nicht komplett absehbar.
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Riesenschock! Pogacar stürzt schwer - und muss Rundfahrt aufgeben

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Vuelta: Van Aert punktet - Brennan patzt

Abseits der Stürze gewann Wout van Aert den Zwischensprint und baute seine Führung in der Punktewertung aus, allerdings verpasste sein Visma-Team einen erneuten Sprintsieg mit Matthew Brennan, der diesmal nur Zehnter wurde und die extrme Risikobereitschaft der Konkurrenz kritisierte. Van Aert gewann auch die einzige Bergwertung des Tages.
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Van Aert über Pogacars Sturz: "Ich war direkt neben ihm ..."

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Das geschockte UAE-Team ließ sich nach dem Aus ihres Kapitäns geschlossen zurückfallen und fuhr unter dem Beifall der Fans mehrere Minuten hinter dem Feld ins Ziel. In der Gesamtwertung hatten sie bereits zuvor allesamt mindestens eine Viertelstunde Rückstand gehabt, sodass sie dort keine Spitzenplätze einbüßten. In der Mannschaftswertung hingegen sind ihre Chancen nun dahin - das aber spielt an diesem Tag keinerlei Rolle.
Für Coquard war es mit 34 Jahren der ersehnte erste Etappensieg bei einer Grand Tour und sein 56. Erfolg insgesamt.
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Massensturz überschattet Sprint-Finale - Coquard siegt im Fotofinish

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Die neunte Etappe am Sonntag über 187,4 km hoch zur Bergankunft am Alto de Aitana wird vor dem ersten Ruhetag am Montag ein echter Härtetest. Über 5000 Höhenmeter stehen dort insgesamt an und das Rennen ist nun wieder völlig offen.
(mit SID)
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Vuelta-Strecke, 9. Etappe: Bergankunft und über 5000 Höhenmeter

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