Vuelta: Matthew Brennan sprintet zum Sieg auf 17. Etappe in Sevilla - neue Rekorde durch Visma-Youngster in Spanien

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Matthew Brennan hat seine Rekordjagd bei der Vuelta auf der 17. Etappe mit seinem bereits fünften Tagessieg gekrönt. Der Brite war bei der Ankunft in Sevilla einmal mehr nicht zu schlagen und holte den siebten Erfolg für sein Visma-Team bei dieser Spanien-Rundfahrt: Neuer Rekord in der Geschichte der niederländischen Mannschaft, die noch nie bei einer Grand Tour so viele Etappen gewinnen konnte.

Sprinterfest in Sevilla: Die Highlights der 17. Vuelta-Etappe

Quelle: Eurosport

Brennan ist nun zudem der bislang jüngste Fahrer der Radsport-Geschichte, der fünf Etappen bei einer Grand Tour gewinnen konnte. Er hatte erst wenige Wochen vor Vuelta-Start seinen 21. Geburtstag gefeiert, Tadej Pogacar zum Vergleich gelang sein fünfter Etappensieg einst bei der Tour de France 2020 kurz vor seinem 22. Geburtstag.
Letzter Fünffach-Sieger bei einer Vuelta war 2012 übrigens ein Deutscher: John Degenkolb, der damals 23 Jahre alt war.
Die Sprint-Konkurrenz der 81. Vuelta sah einmal mehr nur das Hinterrad des neuen Seriensiegers: Platz zwei ging an den Belgier Jordi Meeus (Red Bull) vor Magnus Cort (Dänemark/Uno-X).
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Brennan zum Fünften! Brite triumphiert beim Sprint in Sevilla erneut

Quelle: Eurosport

Brennan: "Habe den einfachsten Job"

"Es fühlt sich so an, als hätte ich den einfachsten Job im Team", sagte Brennan nach seinem Erfolg, "die Jungs arbeiten so hart und unterstützen mich den ganzen Tag". Wout van Aert hob nach dem Team-Rekord die "unglaubliche Stimmung" in der Mannschaft hervor - er wolle nun auf der 18. Etappe versuchen, die Bilanz weiter zu verbessern.
Bei erneut großer Hitze ging es auf 185 Kilometern rund um die spanische Metropole nur darum, ein Spitzenduo in Schach zu halten - was Visma mühelos gelang. Der letzte Ausreißer des Tages, Enzo Paleni aus dem Groupama-Team, wurde zwar erst drei Kilometer vor dem Ziel gestellt, doch dann war der Weg frei für die nächste Sprintershow.
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Matthew Brennan holt seinen fünften Tagessieg bei der Vuelta 2026 in Sevilla

Fotocredit: Getty Images

Vuelta: Zeitfahren eröffnet harte Finaltage

Vor dem Zeitfahren am Donnerstag liegt in der Gesamtwertung weiter Enric Mas (Movistar) im Klassement vorn. Er muss sein Rotes Trikot am Donnerstag insbesondere gegen den vierfachen Vuelta-Gesamtsieger Primoz Roglic (Red Bull) verteidigen, der im Kampf gegen die Uhr deutlich stärker einzuschätzen ist.
Auf der 18. Etappe am Donnerstag sind alle Favoriten sowie die Zeitfahr-Spezialisten im Kampf gegen die Uhr über 32 Kilometer gefordert: Stefan Küng, Ethan Hayter oder Wout van Aert jagen den Tagessieg, die Fahrer in den Top Ten kämpfen um ihre Platzierungen.
Danach folgen bei der Vuelta noch zwei ganz schwere Kletterprüfungen, jeweils mit Bergankünften, sowie die Schlussetappe in Granada.
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Vuelta-Strecke, 18. Etappe: Kampf gegen die Uhr für Spezialisten

Quelle: Eurosport


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