Vuelta: Mads Pedersen steigt aus - Däne vom Team Lidl-Trek kämpft mit Krankheit und steigt aus Spanien-Rundfahrt aus
Von Kevin Van Nunen
Update 02/09/2026 um 14:42 GMT+2 Uhr
Seine bislang enttäuschende Vuelta a España 2026 endet für Mads Pedersen nach zehn Tagen. Der Däne geht nicht mehr zur 11. Etappe an den Start. Das ist bezeichnend, denn dies ist die erste echte Sprintchance auf flachem Parcous für das Vuelta-Feld. Lidl-Trek meldet, dass Pedersen bereits seit einigen Tagen mit einer Krankheit kämpft und deshalb aussteigt. Damit wird auch sein WM-Start fraglich.
Pedersen enttäuscht: "Müssen jetzt Entscheidungen treffen"
Quelle: Eurosport
Mit Tadej Pogacar, Mads Pedersen und Wout van Aert verfügte die Vuelta 2026 über eine beeindruckende Riege an Publikumslieblingen. Doch noch bevor die Spanien-Rundfahrt die Halbzeit erreicht hat, sind bereits zwei der drei Namen gestrichen.
Pogacar wurde seinem Status gerecht und schien auf dem besten Weg, auch seine dritte große Landesrundfahrt zu gewinnen, doch er stürzte schwer. Schwer verletzt musste er aufgeben. Auch Pedersen kann nicht weitermachen. Er geht wegen Krankheit nicht mehr zur 11. Etappe an den Start.
"Mads kämpft bereits seit einigen Tagen mit einer Krankheit. Er verlagert seinen Fokus nun auf die vollständige Genesung, bevor er seine verbleibenden Saisonziele in Angriff nimmt." Ob dazu auch weiter die WM in Kanada gehört, scheint fraglich - der Kurs in Montréal hat es in sich und nur in Bestform hätte der Titelträger von 2019 eine Medaillenchance.
Dass Pedersen wirklich keine Kraft in den Beinen hat, zeigt sich daran, dass er ausgerechnet am Mittwoch die Vuelta verlässt. Denn die Etappe von Cartagena nach Lorca ist die erste echte Sprintchance.
Sprints in Spanien liegen Pedersen normalerweise besonders. Doch bei der Ausgabe 2026 läuft für Pedersen alles anders und das Ringen hat lange genug gedauert. Daher steigt er aus.
Übrigens ist diese Vuelta auch für Wout van Aert noch kein überragender Erfolg. Der Belgier trägt zwar das Grüne Trikot und hat sich bereits mehrfach vorne gezeigt, doch auch er hat das Renngeschehen bei einer großen Rundfahrt schon deutlicher dominiert.
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Quelle: Eurosport
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