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Stephen Williams siegt beim Flèche Wallonne bei Regen- und Kälteschlacht in den Ardennen
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Publiziert 17/04/2024 um 16:36 GMT+2 Uhr
Stephen Williams hat die 88. Ausgabe des Flèche Wallonne für sich entschieden. Der Brite vom Team Israel-Premier Tech attackierte nach 199,1 Kilometern im finalen Anstieg aus einer rund 20-köpfigen Spitzengruppe und brachte seinen Vorsprung knapp vor dem Franzosen Kévin Vauquelin (Arkea-Samsic) ins Ziel. Rang drei sicherte sich der Belgier Maxim van Gils aus der Mannschaft Lotto-Dstny.
Showdown an der Mauer: Das packende Finale des Flèche Wallonne
Quelle: Eurosport
Die wohl härtesten Bedingungen in der Geschichte des Halbklassikers führten zu zahlreichen Aufgaben, nicht einmal ein Drittel der Fahrer kam ins Ziel.
Auch viele der Favoriten wie der spanische Jungstar Juan Ayuso (UAE Team Emirates) und der Däne Matthias Skjelmose (Lidl-Trek) schieden aus. Für den einzigen deutsche Starter Juri Hollmann (Berlin/Alpecin-Deceuninck) war ebenso vorzeitig Schluss wie für Alexandr Vlasov, Kapitän des deutschen Teams Bora-hansgrohe.
Vorjahressieger Tadej Pogacar fehlte diesmal. Der Slowene konzentriert sich auf das große Duell mit dem niederländischen Topstar Mathieu van der Poel am Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich zum Abschluss der Ardennen-Woche.
Eingewickelt in eine dicke Jacke und kreidebleich starrte Williams mit leeren Blick in die Ferne, bevor er im Ziel-Interview den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere kommentierte. "Was für ein Tag. Was für ein Tag", lauteten seine ersten, fast ungläubigen Worte. Schneeregen, Kälte und eisiger Wind hatten den Fahrern zu schaffen gemacht, nur 44 erreichten das Ziel, darunter als einziger Bora-hansgrohe-Profi Roger Adria, der mit 43 Sekunden Rückstand Rang 26 belegte.
Skjelmose und Hirschi steigen zitternd vor Kälte aus
"Ich kann nicht glauben, dass ich gerade den Flèche gewonnen habe. Ich habe das Rennen jahrelang angeschaut und wollte schon immer hier einmal mit guten Beinen dabei sein", so der der 27-jährige Williams, dessen Meinung zu den Witterungsbedingungen nicht viele seiner Kollegen zugestimmt haben dürften.
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Williams im Siegerinterview: "Ich kann es nicht glauben"
Quelle: Eurosport
"Ich genieße es, bei so einem Wetter zu fahren. Jetzt den Sieg geholt zu haben, das macht mich einfach überglücklich. Die Jungs haben mich den ganzen Tag unterstützt", so der Schotte, der als einziger Fahrer seiner Mannschaft das Ziel sah.
Sein nomineller Kapitän Dylan Teuns war schon bei der zweiten von vier Passagen an der Mur vom Rad gestiegen. Mit Mattias Skjelmose (Lidl-Trek), Tom Pidcock (Ineos Grenadiers) und Marc Hirschi (UAE Team Emirates) taten es ihm weitere Favoriten in jenem Moment gleich.
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Showdown an der Mauer: Das packende Finale des Flèche Wallonne
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