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Wallonischer Pfeil - Tadej Pogacar triumphiert an der Mauer von Huy: "Alles rausgehauen am Anstieg"
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Publiziert 19/04/2023 um 16:34 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar (UAE Emirates) hat die 87. Ausgabe des Flèche Wallonne für sich entschieden. Der Slowene legte im steilen Schlussanstieg einen bärenstarken Auftritt hin und setzte sich an der Mauer von Huy vor Mattias Skjelmose Jensen (Trek-Segafredo) und Mikel Landa (Bahrain-Victorious) durch. Ausreißer Louis Vervaeke (Soudal-Quick Step) wurde auf dem Schlusskilometer vom Peloton eingeholt.
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Es war dies Pogacars zwölfter Sieg im 18. Saisonrennen des 24-Jährigen.
Nach 194,2 Kilometern von Herve zur Mur de Huy verwies Pogacar nach einem unwiderstehlichen Antritt wenige Hundert Meter vor dem Ziel den Dänen Skjelmose Mattias Jensen (Trek-Segafredo) und Mikel Landa Bahrain-Victorious) aus Spanien auf die Plätze.
"Es war super hart, am Anstieg habe ich alles rausgehauen", erklärte Pogacar nach dem Rennen. Am Sonntag kann der Radstar bei Lüttich-Bastogne-Lüttich das Ardennen-Triple perfekt machen. Das war zuvor lediglich Davide Rebellin (2004) und Philippe Gilbert (2011) gelungen.
"Gewinnen ist natürlich schön. Ich hatte großen Spaß. Ich nehme das mit und genieße den Moment", sagte Pogacar, der schon auf Sonntag blickte: "Es ist ein etwas anderes Rennen, deutlich länger. Aber ich bin gut in Form."
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Unwiderstehlicher Antritt: Pogacar gewinnt auch Flèche Wallonne
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Pogacar lässt Konkurrenz Staub schlucken
Pogacar forcierte mit seinen Helfern erst rund sechs Kilometer vor dem Ziel das Tempo, an der Mur de Huy wurde dann auch der letzte Ausreißer geschluckt.
Am steilen Anstieg zog Pogacar, der am Sonntag zu Beginn der Ardennen-Woche das Amstel Gold Race gewonnen hatte, unwiderstehlich an seinen Konkurrenten vorbei, keiner konnte folgen.
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Zuvor hatte sich Liane Lippert (Friedrichshafen) im Rennen der Frauen den zweiten Platz gesichert.
Die deutsche Meisterin musste sich über 127,3 Kilometern nur der Niederländerin Demi Vollering geschlagen geben, die fünf Sekunden vor Lippert über die Ziellinie rollte. Damit darf Vollering wie Pogacar auf das Ardennen-Triple hoffen, am Sonntag hatte sie schon das Amstel Gold Race gewonnen.
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