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Rad-WM, Zeitfahren der U23-Frauen: Justyna Czapla holt zweite deutsche Medaille - Zoe Backstedt dominiert
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Publiziert 20/09/2022 um 08:44 GMT+2 Uhr
Wie erwartet wurde die Britin Zoe Backstedt in der Nacht von Montag auf Dienstag mühelos Weltmeisterin im Zeitfahren der Juniorinnen. Nach 14,1 Kilometern kam sie 1:35 Minuten vor der Zweiten ins Ziel. Die Silbermedaille gewann die Zeitfahr-Europameisterin Justyna Czapla. Die 18-Jährige besiegelte damit die zweite deutsche Medaille bei den Weltmeisterschaften in Wollongong.
WM-Highlights: Medaille für Deutschland - Sieg an Backstedt
Quelle: Eurosport
Hinter Czapla kam es zu einem Wimpernschlagfinale, bei der die Belgierin Febe Jooris das beste Ende zog. Der Polin Eliska Kvasnickova fehlten nur 33 Hundertstel auf Bronze, mit 1,16 Sekunden Rückstand auf den dritten Medaillenrang wurde die Niederländerin Anna van der Meiden Fünfte. Die Estin Elisabeth Ebras kam mit 1,89 Sekunden Rückstand auf Jooris als Sechste ins Ziel. 2,58 Sekunden hinter dem Bronzerang beendete die Niederländerin Nienke Vinke den Wettkampf als Siebte.
Zwischen dem dritten und dem 24. Platz betrug der Abstand zwischen zwei Fahrerinnen nie mehr als sieben Sekunden.
Aus diesem Kampf um Hundertstel und Sekunden hielt die Siegerin sich komplett raus. Nach dem WM-Titel auf der Straße, dem Regenbogentrikot im Cyclocross und Weltmeisterschaftsgold auf der Bahn im Madison stürmte das Supertalent in Wollongong zum vierten Mal innerhalb eines Jahres aufs oberste Podest bei Welttitelkämpfen der Junioren.
Auch im Straßenrennen ist die Tochter des schwedischen Paris-Roubaix-Siegers Magnus Backstedt die absolute Topfavoritin und ist auch Titelverteidigerin.
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Backstedt in eigener Liga: Britin fliegt zu Zeitfahr-Gold
Quelle: Eurosport
Deutschland feiert zweite Medaille
Czapla sorgte hingegen für die zweite deutsche Medaille bei diesen Weltmeisterschaften. Somit gesellte sich zur Bronzemedaille von Ricarda Bauernfeind in der U23 nun eine Silbermedaille. "Das Rennen war sehr hart, meine Beine haben schon echt wehgetan, aber ich habe nicht aufgegeben und bis zum Zielstrich durchgezogen", sagte die 18-Jährige nach dem Rennen gegenüber "radsport-news.com".
"Ich habe anfangs gar nicht realisiert, dass ich Zweite geworden bin, auch bei der Siegerehrung habe ich kurz gebraucht", meinte die Europameisterin, die durch ihren kontinentalen Titel einen persönlichen Startplatz hatte und dadurch einer dritten Deutschen den Start im Rennen ermöglicht hat.
So konnten sowohl Hannah Kunz als auch Jette Simon WM-Luft schnuppern. Kunz verpasste als Elfte die Top Ten um 1,33 Sekunden. Die 17-Jährige eröffnete das Rennen als erste Starterin des Tages. "Ich war sehr aufgeregt, weil es meine erste WM war. Aber ich habe mich sehr gefreut und es war sehr schön", resümierte die Juniorin aus dem jüngeren Jahrgang gegenüber "radsport-news.com". Simon war elf Sekunden langsamer als ihre ein Jahr jüngere Landsfrau und schloss das Rennen als 14. ab.
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