Rad-WM: Mathieu van der Poel jagt nächstes Gold - Sieg auf dem Mountainbike würde ihn zum Meister aller Klassen machen

Blutend und mit zerfetztem Rennanzug stürmte Mathieu van der Poel zum Sieg im Straßenrennen: Trotz seines Sturzes nimmt er nun das nächste Gold bei der WM in Glasgow ins Visier und könnte damit ein in der Männer-Konkurrenz nie erreichtes Triple perfekt machen. "Das Mountainbike-Rennen ist nicht in Gefahr. Ich habe vor allem Schürfwunden", erklärte der Niederländer mit Blick auf seine Verletzungen.

Schreckmoment! Van der Poel stürzt in Führung liegend

Quelle: Eurosport

Van der Poel wird also am Samstag in Glasgow mit dem Mountainbike nach dem nächsten Titel greifen können: "Ich werde ein paar Tage etwas steif sein, aber das werde ich schon überleben", so der Dominator des Straßenrennens im Anschluss an sein erfolgreiches Solo.
Mit dem MTB hat er noch eine Rechnung offen, nachdem er bei Olympia in Tokio als Mitfavorit spektakulär gestürzt war und sich den Traum von Gold in Japan nicht hatte verwirklichen können.
In Schottland könnte ihm nun nicht nur ein Double auf der Straße und im Gelände gelingen, sondern der 28-Jährige würde bei einem Sieg auch zum "Meister aller Klassen": Schließlich holte er sich in diesem Jahr ja bereits den WM-Titel im Cross beim Heimspiel in Hoogerheide - damals wie nun am Sonntag in Glasgow vor Wout Van Aert.
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Showdown um WM-Krone: Van der Poel weist Van Aert in die Schranken

Quelle: Eurosport

Eines machte Van der Poel nach dem ersehnten Titel aber auch klar: Bei allem Fokus auf Samstag und das nächste Rennen - sein Regenbogentrikot werde er zumindest einen Abend feiern und nicht sofort im "Vernunftmodus" alles der perfekten Vorbereitung unterordnen.
Sollte van der Poel das Kunststück gelingen, nach WM-Gold auf der Straße auch selbiges im Gelände zu holen, würde er es der Französin Pauline Ferrand-Prevot gleichtun, die in der Saison 2015 bei den Frauen die Titel auf der Straße, im Cross und im Mountainbike gewann.
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Highlights: Blutender van der Poel trotzt Sturz und Protest-Eklat

Quelle: Eurosport

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