WM in Ruanda: Jonas Vingegaard verzichtet auf das Duell mit Tour-Sieger Tadej Pogacar um das Regenbogentrikot in Kigali

Bei der WM wird nicht zum Duell um das Regenbogentrikot zwischen Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard kommen. Bei der Pressekonferenz vor dem Start der Vuelta a España sagte der Däne, dass er nicht bei den Weltmeisterschaften in Ruanda startet. Zuletzt hatte Nationaltrainer Michael Mörköv fest mit dem zweifachen Tour-de-France-Sieger gerechnet. Zunächst gilt dessen Fokus aber der Spanien-Rundfahrt.

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Quelle: Eurosport

"Wir haben beschlossen, dass ich nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen werde. Das passt nicht in unsere Pläne. Wir haben beschlossen, dass wir lieber auf die Europameisterschaft setzen wollen", so Vingegaard.
Zur Begründung sagte der Däne: "Man muss völlig fit sein, wenn man dieses Jahr zur WM kommt. Das verlangt den Fahrern wirklich viel ab, und wir wissen nicht, wie ich aus der Vuelta herauskomme. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen haben wir beschlossen, darauf zu verzichten. Stattdessen werde ich zur Europameisterschaft fahren."
Nach der Teampräsentation im Regen der spanischen Hauptstadt ging Vingegaard ins Detail: "Ich habe viel darüber nachgedacht (...). Um dabei zu sein, muss man sich gut vorbereiten, die Höhe und die lange Anreise berücksichtigen. Man muss sich einfach richtig darauf vorbereiten und ich habe nicht die Möglichkeit dazu."
Die EM findet in diesem Jahr am 5. Oktober in Südfrankreich in der Region Auvergne-Rhône-Alpes statt. Auch das Profil dieses Rennens ist mit über 3000 Höhenmetern und einigen steilen Rampen sehr anspruchsvoll. Das Duell mit Pogacar könnte also vertagt werden, denn der Slowene wird in Südfrankreich ebenfalls erwartet.
Damit bleibt es in Vingegaards Karriere bei einer Besonderheit: Seit der U23-WM in Innsbruck 2018 hat er das dänische Nationaltrikot nicht mehr getragen - und seit der Lombardei-Rundfahrt 2022 kein Eintagesrennen mehr beendet.
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Quelle: SID


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