Rad-WM 2025: Chloe Dygert sorgt mit politischer Message für toten US-Aktivisten Charlie Kirk für Aufsehen

Chloe Dygert hat beim WM-Zeitfahren der Frauen in Kigali auf der Gabel ihres Rads eine politische Botschaft aufgeklebt. "Ich stehe für die Wahrheit. Ich halte zu Charlie Kirk", stand dort in Anspielung an den vor wenigen Wochen einem Attentat zum Opfer gefallenen rechtsextremen US-Aktivisten Kirk. Dies verstößt eigentlich den Statuten der UCI, die alle Athleten zu Neutralität verpflichten.

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Quelle: Eurosport

Sportlich blieb Dygert nach zwei WM-Titeln 2019 und 2023 hinter den Erwartungen zurück. Als Neunte hatte sie 2:25 Minuten Rückstand auf die neue Weltmeisterin Marlen Reusser aus der Schweiz.
Die Ermordung Kirks bei einer Veranstaltung an einem Uni-Campus in Utah löste in den USA heftige Debatten um die Meinungsfreiheit aus. Kirk war ein Vertrauter von US-Präsident Donald Trump.
Im Ethik-Kodex des Radsport-Weltverbandes UCI heißt es: "Im Umgang mit staatlichen Institutionen, nationalen und internationalen Organisationen, Verbänden und Gruppierungen müssen die an den Kodex gebundenen Personen gemäß den Grundsätzen und Zielen der UCI politisch neutral bleiben, wenn sie sich im Namen der Organisation, die sie vertreten, äußern."
Es ist nicht das erste Mal, dass Dygert mit kontroversen Statements für Aufsehen sorgte. 2020 musste sie sich öffentlich entschuldigen, nachdem bekannt wurde, dass sie eine Reihe rassistischer und transphober Social-Media-Beiträge geliked hatte.
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Chloe Dygert bei der Rad-WM 2025 mit politischer Botschaft für den ermordeten Charlie Kirk

Fotocredit: Getty Images

"Radfahren sollte für alle da sein, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität oder Herkunft. Wie Canyon SRAM Racing setze ich mich für Vielfalt, Inklusion und Gleichberechtigung im Radsport und in unseren Gemeinschaften ein", sagte die US-Amerikanerin damals.
Auf Dygerts Botschaft am Rad hat die UCI noch nicht reagiert.
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Quelle: Eurosport


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