Der dritte Lauf der Saison wurde am Samstag nach 21 von 24 geplanten Wertungsprüfungen vorzeitig beendet. Die Organisatoren der Rallye, zu deren Großsponsoren makabererweise die mexikanische Corona-Brauerei zählt, rechtfertigten ihre am Samstagnachmittag (Ortszeit) im laufenden Rennbetrieb getroffene Entscheidung damit, "es den Teams und den Medien zu ermöglichen, in Erwartung der bevorstehenden Schließung ihrer Grenzen wegen COVID-19 in ihre Länder zurückzukehren".

Im Etappenziel in León hielt sich Sébastien Ogier mit Kritik nicht zurück. "Meiner Meinung nach hätte diese Rallye niemals stattfinden dürfen, denn Menschenleben gehen nun mal vor. Deshalb habe ich gemischte Gefühle. Das Wichtigste ist es jetzt, nach Hause zu kommen und Zeit mit der Familie zu verbringen", erklärte der 36-Jährige.

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Rallye in Chile und Argentinien bereits verschoben

In Mexiko wurde trotz des weltweit grassierenden Coronavirus gefahren. Die Zahl der Infektionen lag am Sonntag bei 26 und hatte sich damit gegenüber dem Vortag mehr als verdoppelt.

Die nachfolgenden WM-Stationen im April in Chile (politische Unruhen) und Argentinien (Coronavirus) wurden bereits abgesagt bzw. bis auf Weiteres verschoben.

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(SID)

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