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Ingrid Klimke greift nach WM-Gold - Dressur-Kür abgesagt
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Publiziert 15/09/2018 um 23:45 GMT+2 Uhr
In der Vielseitigkeit greift Ingrid Klimke nach Gold, für die Dressurreiter sind die Weltreiterspiele in Tryon vorzeitig beendet. Während Klimke am Samstag nach einem starken Geländeritt die Führung in der Einzelwertung der Buschreiter übernahm, fiel die Dressur-Kür Tropensturm Florence zum Opfer. Sowohl das britische als auch das US-amerikanische Team hatten sich für eine Absage ausgesprochen.
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Zweimal war Klimke schon Weltmeisterin im Team - doch nun liegt der erste Titel im Einzel in greifbarer Nähe. "Ich bin sehr zufrieden", sagte die Europameisterin, nachdem sie im Gelände genau in der vorgegebenen Zeit einen fehlerfreien Ritt hingelegt hatte. Damit blieb die zweimalige Olympiasiegerin bei 23,3 Fehlerpunkten und übernahm die Führung in der Einzelwertung.Vor der abschließenden Disziplin am Montag zeigte sich die 50-Jährige zuversichtlich:
Krajewski und Auffarth enttäuscht
Für die deutsche Meisterin Julia Krajewski und Weltmeisterin Sandra Auffarth verlief der Tag im Gelände jedoch enttäuschend. Krajewskis Wallach verweigerte einmal, die nach der Dressur noch in Führung liegende Warendorferin fiel mit nun 48,3 Fehlerpunkten auf Rang 47 zurück. Gar nicht mehr dabei ist Titelverteidigerin Auffahrt, die nach Problemen mit ihrem Hengst Viamant du Matz an den Wasserhindernissen aufgab.
"Ich bin natürlich enttäuscht. Sicherlich wären wir absolut in der Lage, hier fehlerfrei drüberzureiten. Aber ich bin trotzdem sehr stolz auf mein Pferd", sagte Krajewski. Zu dem von Chipmunk verweigerten Hindernis meinte sie:
Etwas besser verlief der anspruchsvolle Ritt durchs Gelände für Andreas Dibowski mit Corrida und Kai Rüder mit Colani Sunrise. Dibowski liegt vor dem Springen bei 43,5 Fehlerpunkten auf Rang 39, Rüder hat 47,4 Punkte auf dem Konto und ist 45.
Das Aus für Werth und Bella Rose
In der Dressur werden nach Team-Gold und dem Titel von Isabell Werth mit ihrer Traumstute Bella Rose im Grand Prix Special jedoch keine weiteren Medaillen in der Kür mehr hinzukommen. "Die Prüfung wird offiziell abgesagt", sagte der deutsche Equipe-Chef Klaus Roeser am Samstag, nachdem wegen des nahenden Starkregens kein Termin für die Kür auf dem Viereck mehr gefunden werden konnte.
Noch am späten Freitagabend wurde der Wettbewerb von Sonntag auf den Montag verlegt, doch dieser kam nun auch nicht infrage. Denn für Montag ist bereits der Rückflug der europäischen Dressur-Pferde geplant - davor noch eine Kür zu reiten, wäre "aus veterinärmedizinischen Gründen ein No-Go", erklärte Roeser:
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