"Im ersten Moment sind wir natürlich enttäuscht, wir haben uns etwas anderes vorgenommen. Mit ein bisschen Abstand freuen wir uns aber auch über Silber", sagte Malte Jakschik (Castrop-Rauxel) im "ZDF". Schlagmann Hannes Oczik (Schwerin) meinte anerkennend: "Kurz hinter der 1000er Marke war klar: Heute können wir die Briten vergessen. Die sind uns physisch überlegen. Das ist Fakt. Aber wir haben gut gekämpft und können stolz sein."
Gemeinsam mit Maximilian Munski (Lübeck), Andreas Kuffner (Berlin), Eric Johannesen (Hamburg), Maximilian Reinelt (Ulm), Felix Drahotta (Leverkusen), Richard Schmidt (Trier) und Steuermann Martin Sauer (Berlin) bekamen Jaschik und Oczik ihre Medaillen von IOC-Präsident Thomas Bach überreicht.
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Der DRV verzeichnet damit die gleiche Bilanz wie vor vier Jahren in London. Der Männer- und der Frauen-Doppelvierer hatten in Rio de Janeiro Gold gewonnen. Wäre der Achter nach 1960, 1968, 1988 und 2012 zum fünften Mal auf den olympischen Thron gerudert, hätte es für die deutsche Flotte das erfolgreichste Abschneiden seit den Sommerspielen 1992 in Barcelona bedeutet.
Doch am Ende jubelte wie schon nach den drei vergangenen WM-Finals das britische Großboot, im Ziel fehlten dem deutschen Paradeboot 1,33 Sekunden. Vollkommen ausgepumpt hockten die deutschen Ruderer minutenlang auf ihren Rollsitzen. Die Enttäuschung war ihnen anzusehen.
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