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Final-Spektakel: Das Beste kommt zum Schluss!
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Publiziert 31/10/2015 um 10:49 GMT+1 Uhr
Nun geht sie also zu Ende, die Rugby WM 2015. Das allerdings mit einem Spektakel. Neuseeland gegen Australien, die All Blacks gegen die Wallabies – das kann man absolut als Traumfinale bezeichnen.
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Fotocredit: Eurosport
Noch nie hat es dieses Aufeinandertreffen vorher im Endspiel gegeben. Eine der beiden Mannschaften wird sich am Samstag zum dritten Mal Weltmeister und somit Rekord-Titelträger nennen dürfen.
Die All Blacks sind wie immer Favorit, aber gerade Australien hat heuer vorgemacht, wie es geht. Im Rugby Championship, dem alljährlichen Turnier der südlichen Hemisphäre, besiegten die Wallabies die All Blacks mit 27:19 und holten sich zum ersten Mal seit vier Jahren wieder den Titel. Interessant: Von den 30 Spielern, die in diesem letzten Aufeinandertreffen von Beginn an auf dem Feld standen, sind auch beim WM-Finale wieder 25 in den Startformationen dabei. Es wird ein Duell zweier ausgeglichener Teams.
Macht Carter den Unterschied?
Worauf wird es ankommen? Mit All-Blacks-Kapitän Richie McCaw, der im Finale mit seinem 22. Einsatz zum Rekord-WM-Spieler wird, und dem australischen Duo Michael Hooper/David Pocock treffen die wohl besten Balldiebe im Welt-Rugby aufeinander. Die Hintermannschaften sind mit die aufregendsten, mit hervorragenden Finishern. Den Unterschied zugunsten der All Blacks könnte Dan Carter auf der Verbinder-Position ausmachen. Sein Gegenüber Bernard Foley wusste vor allem in der Gruppenphase gegen England zu überzeugen, hat in den KO-Spielen aber nicht den allerbesten Eindruck gemacht.
Egal, wie es am Ende ausgeht, diese Weltmeisterschaft war klasse! Das sportliche Level war wahnsinnig hoch, die Leidenschaft wie immer riesig. Japan hat begeistert, Argentinien beeindruckt, Neuseeland und Australien bewiesen, dass sie die besten Mannschaften der Welt sind. Die europäischen Teams werden in vier Jahren auch wieder besser abschneiden, da bin ich mir sicher. So groß ist die Lücke nicht.
Wirklich stolz bin ich auf den Zuspruch, den wir für unsere Übertragungen bei Eurosport bekommen haben. Ich habe das Gefühl, dass Rugby in Deutschland angekommen ist. Die Leute reden über den Sport, fangen an, ihn zu verstehen und ihn zu lieben. Jetzt liegt es am Verband, das zu nutzen. Die Nationalmannschaften müssen in den nächsten Jahren Erfolge feiern, die Medien müssen darüber berichten. Die Zuschauerzahlen, die wir bei Eurosport hatten, waren unglaublich – hoffentlich trägt das dazu bei, dass wir mehr Rugby zu sehen (oder in unserem Fall zu kommentieren) bekommen.
Ich bin mir sicher: Das Spektakel WM-Finale wird nochmal für einen Zuschauerrekord sorgen.
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