Ocean Race Europe: Trotz Startkollision alle Teams in Portsmouth gestartet - Boris Herrmann lässt zweite Etappe aus

Alle sieben Boote sind in Portsmouth zur zweiten Etappe des Ocean Race Europe 2025 gestartet. Auch die beiden Teams, die von der Start-Kollision in Kiel betroffen waren, haben ihre Reparaturen abgeschlossen und es noch rechtzeitig zur Startlinie geschafft. Für die Crews und Helfer von Allagrande Mapei und Holocim-PRB war es eine intensive Woche voller Arbeit und Bangen, ob es reichen würde.

Holcim-Skipperin Kuiper: "Das ganze Team hat so hart gearbeitet ..."

Quelle: Eurosport

Alle sieben Boote des Ocean Race stachen in Portsmouth in See, um die erste echte Hochsee-Etappe des Rennens nach Cartagena an der spanischen Südostküste in Angriff zu nehmen. Für die beiden vom Start-Unfall betroffenen Boote ist dies allein schon ein Sieg.
Weniger als 24 Stunden vor dem Start des Teilstücks kamen die Crews auf den reparierten Booten in der englischen Hafenstadt an. Mapei-Skipper Ambrogio Beccaria war vor dem Wiedereinstieg nach wie vor selbstbewusst. "Ich denke, wir können dieses Rennen immer noch gewinnen", sagte er, "denn es gibt immer noch den Protest und ein großer Teil des Rennens wird davon abhängen, wie der Protest ausgeht".
Beide Teams haben gegen die jeweilige Unfallpartei Protest eingelegt, zu einer ersten Anhörung soll es in Cartagena kommen.
Holocim-PRB-Skipperin Rosalin Kuiper sagte über die anstrengenden Reparaturarbeiten: "Kiel fühlte sich an wie drei Wochen, aber es waren nur fünf sehr intensive Tage."
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Ocean Race Europe: Biotherm und Paprec Arkéa punkten auf 2. Etappe

Quelle: Eurosport

Die einzige Skipperin im Feld hob den Teamgeist der Crew auf dem Boot und an Land hervor, die gemeinsam mit dem Kieler Bootsbauer Knierim Yachtbau die Schäden behoben. "Diese Kampagne war bereits eine Achterbahnfahrt, aber eines ist klar - wir sind stärker als je zuvor und bereit für das, was kommt", sagte Kuiper.

Team Malizia ohne Herrmann

Die Gewinner der ersten Etappe, Biotherm, haben auch an der ersten Wertungsstelle der zweiten Etappe zwei Punkte gewonnen und zogen damit vom deutschen Team Malizia davon. Einen weiteren Punkt sicherte sich Paprec Arkéa, die damit nun auf Platz zwei liegen.
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Herrmann zieht Zwischenfazit: "Super happy mit erster Etappe"

Quelle: Eurosport

Die deutsche Crew muss auf der zweiten Etappe auf Skipper Boris Herrmann verzichten. Der Hamburger setzt, wie bereits im Vorfeld der Regatta angekündigt, auf dem längsten Teilstück aus. Der Brite Will Harris wird ihn - wie in der Vergangenheit schon häufiger - vertreten.
Herrmann besuchte am Sonntag die SailGP-Rennen in Sassnitz auf Rügen. "Ich bin ein Riesenfan von SailGP und freue mich, dass wir ein starkes deutsches Team haben und das Event auch in den nächsten Jahren nach Deutschland kommt. Ich wollte mir das unbedingt selber einmal vor Ort anschauen. Es ist superspannend und wirklich spektakulär", sagte der sechsmalige Weltumsegler im "ZDF".
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Zusammenstoß nach dem Start: Segel bei Mapei gerissen

Quelle: Eurosport


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