The Ocean Race - Drama auf der 7. Etappe: GUYOT environnement - Team Europe crasht mit 11th Hour Racing

Die Hoffnungen des 11th Hour Racing Teams, das Ocean Race 2022-23 zu gewinnen, haben einen herben Rückschlag erlitten. Charlie Enright und seine Crew wurden auf der 7. Etappe beim Ablegen in Den Haag vom GUYOT environnement - Team Europe gerammt. Der Crash hatte ein großes Loch auf der linken Seites des 11th-Hour-Bootes zur Folge. Beide IMOCA-Boote kehrten danach zur Reparatur an Land zurück.

"Vollkatastrophe": GUYOT fährt in 11th Hour Racing hinein

Quelle: Eurosport

Die Gesamtwertung wird derzeit vom 11th Hour Racing Team angeführt.
Die Teams waren auf dem Weg aus dem niederländischen Den Haag als GUYOT environnement - Team Europe in die Seite des 11th Hour Racing Teams krachte.
Durch den Vorfall wurde das Boot des 11th Hour Racing Teams erheblich beschädigt, sodass es zur Reparatur an Land zurückkehren musste.
Beiden Mannschaften stand der Schock im Anschluss ins Gesicht geschrieben. Crewmitglieder wurden zum Glück auf beiden Booten nicht verletzt.
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Highlights: Heftiger Crash überschattet Auftakt der Schlussetappe

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11th Hour Racing bangt um Gesamtsieg

Der Zwischenfall könnte die Chancen des 11th Hour Racing Teams auf den Gesamtsieg zunichte gemacht haben, weshalb Skipper Charlie Enright im Anschluss die Hände verzweifelt vor sein Gesicht schlug. Die US-amerikanische Crew muss auf der finalen Etappe, die in Genua (Italien) endet, zwingend ins Ziel kommen, um eine Chance auf den Gesamtsieg zu haben.
Derzeit liegt 11th Hour Racing mit 33 Punkten in Front, jedoch hat Verfolger Holcim - PRB nur zwei Zähler Rückstand. Auf Platz drei rangiert Team Malizia mit 27 Punkten. Für den Sieger der finalen Etappe gibt es fünf Zähler, Platz zwei bekommt vier Punkte usw.
Kommt ein Boot jedoch nicht im Hafen an, wird es aus der Punktewertung für die jeweilige Etappe genommen.
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'Typically they would give a compensation' - Race chairman Brisius explains jury protocol

Quelle: Eurosport

Die Gesamtwertung vor der abschließenden Etappe:
PlatzTeamPunkte
1.11th Hour Racing33
2.Holcim - PRB 31
3.Team Malizia 27
4.Biotherm 19
5.GUYOT2

11th Hour Racing: Fortsetzung der Schlussetappe äußerst unwahrscheinlich

Angesprochen auf eine mögliche Fortsetzung der abschließenden Etappe, entgegnete Enright: "Wir sind wirklich froh, dass es allen körperlich gut geht, das ist das Wichtigste. Die Situation ist so einzigartig, dass ich nicht weiß, wie es weitergehen soll. Es ist noch nicht genug Zeit verstrichen, um genau zu wissen, wie es weitergeht."
Sein Team stehe an der Schwelle zu etwas Großem und jener Zwischenfall werde nicht der Grund dafür sein, dass sie ihre Arbeit nicht zu Ende bringen können, so der US-Amerikaner, der weiter betonte: "Was auch immer nötig ist, wir werden eine Lösung finden."
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Betrübter Enright reagiert auf Crash: "Werden eine Lösung finden"

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Eine Wiederaufnahme des Rennens scheint nach den jüngsten Aussagen von Renndirektor Phil Lawrence jedoch äußerst unwahrscheinlich. "Sie werden definitiv nicht mehr weitermachen können", stellte Lawrence klar.
Allerdings werde es eine Jury-Anhörung geben, um den Vorfall zu untersuchen. Schließlich könnte das 11th Hour Racing Team einen Antrag auf "redress", also eine Entschädigung, wenn sich das Ergebnis oder die Platzierung eines Bootes in einem Rennen ohne eigenes Verschulden verschlechtert hat, stellen.
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Renndirektor erklärt: "11th Hour Racing kann nicht weitermachen"

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GUYOT zieht sich zurück - Herrmann sagt Hilfe zu

Auch das GUYOT environnement - Team Europe kehrte nach dem Vorfall an Land zurück und kündigte an, sich aus der Etappe zurückzuziehen.
"Es tut mir sehr leid", sagte Skipper Benjamin Dutreux und führte weiter aus: "Ich hoffe wirklich, dass sie zurückkommen und das Rennen gewinnen werden. Wir werden versuchen, ihnen zu helfen, wo wir können."
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‘It is our fault’ - Dutreux sorry for crash with 11th Hour Racing Team

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Nach dem Unfall waren nur noch Holcim-PRB, das deutsche Team Malizia und Biotherm auf dem Wasser.
"Das ist nicht die Art und Weise, wie man sich einen Rennstart erhofft, zum Glück wurde niemand verletzt", meldete sich Malizia-Skipper Boris Hermann auf Twitter nach dem Crash zu Wort und bot mit seinem Team Malizia "unsere Unterstützung bei allen notwendigen Reparaturarbeiten an."
Die 7. und abschließende Etappe des Rennens führt das Feld über 2.200 Seemeilen in 10 Tagen von Den Haag nach Genua. Es ist sowohl das erste Mal, dass das Ocean Race im Mittelmeer endet, als auch der erste Besuch in Italien.
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Blankes Entsetzen: Hier erfährt Team Malizia vom Crash der Kontrahenten

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