Zum vierzehnten Mal stachen am 15. Januar zahlreiche Segler im Rahmen des Ocean Race 2022-23 in See und bieten sich nun auf sieben Etappen im Wettlauf um die Welt die Stirn. Der Grande Departe im spanischen Alicante läutete den harten Kampf auf hoher See ein.
Während sich die fünf Teams der Kategorie IMOCA 60 über die im Mittelpunkt stehenden sieben Etappen hinweg in Szene setzen, geht es für die Boote der Kategorie VO65 im kleineren The Ocean Race VO65 Sprint Cup (drei Etappen) um den Gesamtsieg.
Unter den Teilnehmern finden sich auch einige deutsche Segler. Boris Herrmann ist als Skipper von Team Malizia im Einsatz, Susann Beucke nimmt die Weltumsegelung mit Team Holcim-PRB in Angriff. Skipper Robert Stanjek will indes mit seinem Landsmann Phillip Kasüske unter dem Segel von GUYOT environment - Team Europe hoch hinaus.
Eurosport.de begleitete das Geschehen rund um die erste Etappe von Alicante nach Kap Verde beim The Ocean Race 2022-23 im Blog. Hier könnt Ihr das Geschehen auf den ersten 1900 Seemeilen nachlesen.
The Ocean Race 2022-23: Die erste Etappe im Blog zum Nachlesen
24. Januar 08:00 Uhr: Auch Viva México im Ziel
Als letztes Boot hat am Dienstagmorgen deutscher Zeit auch Viva México die Auftaktetappe beendet. Nach acht Tagen, 13 Stunden und 50 Minuten lief die Crew um Skipper Erik Brockmann in Kap Verde ein. Das mexikanische Team hatte kurz nach dem Beginn des Ocean Race eine Beschädigung am Großsegel erlitten und die Regatta unterbrechen müssen. Nach fast zwei Tagen Pause in Almería stach Viva México am Mittwochmorgen wieder in See und lief nun mehr als zwei Tage nach dem WhindWhisper Racing Team am Kap Verde ein. Damit ist die Auftaktetappe nun endgültig beendet.
23. Januar - 08:30 Uhr: IMOCA-Etappenergebnis offiziell
Inzwischen sind bis auf das Team Viva México alle Boote im Ziel. Das Biotherm-Team hat die erste Etappe als Vierter beendet, GUYOT environment - Team Europe sammelt in Kap Verde den letzten Zähler für den ersten Teilabschnitt ein. Am Mittwoch geht es weiter auf die zweite Etappe nach Kapstadt. Auch die Mexikaner sind inzwischen weniger als 500 Kilometer vor dem Ziel.
1. Team Holcim-PRB: 5 Punkte2. 11th Hour Racing Team: 4 Punkte3. Team Malizia: 3 Punkte4. Biotherm: 2 Punkte5. GUYOT environment - Team Europe: 1 Punkt
08:00 Uhr: Herrmann verletzt
Schlechte Nachrichten vom Team Malizia: Der deutsche Skipper Boris Herrmann verpasst die zweite Etappe. Der 41 Jahre alte Oldenburger hatte sich kurz vor dem Ziel der ersten Etappe durch kochendes Wasser eine schwere Verbrennung am Fuß zugezogen.
Das vermeldete sein Team offiziell. "Ich bin sehr traurig, dass ich diese Etappe nicht mit meinem Team segeln kann", sagte Herrmann. |
Zum Bericht22. Januar - 16:00 Uhr: Team Mirpuri gibt auf - Viva México hinkt weit hinterher
Während Paul Meilhats Biotherm (vierter Platz) und Benjamin Dutreuxs GUYOT environnement - Team Europe (fünfter Platz) die IMOCA-Rangliste über Nacht vervollständigten, belegte das niederländische Team JAJO einen starken zweiten Platz im The Ocean Race VO65 Sprint Cup.
Nachdem die ersten beiden Plätze bereits feststanden, sah es so aus, als würde das Mirpuri Foundation Racing Team den dritten Platz belegen. Doch als sich das Team Mindelo näherte, gab es bekannt, dass es die erste Etappe aufgeben würde, nachdem es in der Straße von Gibraltar eine Markierung auf dem Rennkurs verpasst hatte.
Aufmerksame Fans des Race-Trackers werden sich daran erinnern, dass das Boot des Mirpuri Foundation Racing Teams einen Kurs südlich von und in eine Sperrzone nahm, die auch als Markierung des Rennkurses ausgewiesen war. Da das Team den Fehler nicht korrigierte, hätte es keine Punkte für seine Bemühungen in der ersten Etappe des Rennens erhalten und entschied sich, die Etappe vor dem Ziel aufzugeben.
Der Ausfall öffnete die Tür zu einem Podiumsplatz für Austrian Ocean Racing powered by Team Genova, das als letztes Team am The Ocean Race VO65 Sprint teilnahm und erst Tage vor Beginn der Veranstaltung im Starthafen von Alicante, Spanien, eintraf. Die vierte VO65, die ins Ziel kam, war die unter litauischer Flagge fahrende Ambersail 2, die am Sonntagmorgen ankam. Damit ist Viva Mexico das einzige Team, das noch im Rennen ist. Skipper Erik Brockmann und sein Team sind noch 570 Meilen von Kap Verde entfernt, nachdem sie im spanischen Hafen von Almeria Halt gemacht haben, um Änderungen an ihrem Großsegel vorzunehmen.
20:30 Uhr - Biotherm und Mirpuri im Schlussspurt
Während mit WinWhisper Racing Team und Team JAJO in der VO65-Kategorie und mit Holcim-PRB, 11th Hour Racing Team und Team Malizia in der IMOCA-Klasse die ersten Boote bereits im Ziel in Kap Verde angekommen sind, haben die restlichen Crews noch ein gutes Stück vor sich. Biotherm (IMOCA/129 Kilometer bis zum Ziel) und Mirpuri Foundation Racing Team (VO65/90 Kilometer bis zum Ziel) führen die verbliebenen Teams an.
IMOCA
1. Holcim-PRB - im Ziel2. 11th Hour Racing Team - im Ziel3. Team Malizia - im Ziel4. Biotherm - noch 129 Kilometer5. GUYOT environment - Team Europe - noch 203 Kilometer
VO65
1. WindWhisper Racing Team - im Ziel2. Team JAJO - im Ziel3. Mirpuri Foundation Racing Team - noch 90 Kilometer4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova - noch 274 Kilometer5. Ambersail - noch 385 Kilometer6. Viva México - noch 1574 Kilometer
18:00 Uhr: WindWhisper Racing Team erringt Sieg
Das erste Boot der VO65-Klasse hat die Ziellinie in Kap Verde überquert. Das WindWhisper Racing Team unter der Führung von Skipper Pablo Arrarte setzte sich deutlich vor seiner Konkurrenz durch. WindWhisper benötigte insgesamt sechs Tage, eine Stunde und elf Minuten. Die VO65-Klasse greift erst auf der sechsten Etappe wieder ins Geschehen ein. Am 8. Juni geht es von Aarhus (Dänemark) über 1481 Kilometer nach Den Haag (Niederlande).
21. Januar - 10:00 Uhr: Team Holcim-PRB gewinnt erste Etappe
Das Schweizer Team Holcim-PRB ist kurz nach Mitternacht als erstes Boot in Mindelo angekommen und hat die erste Etappe vom Ocean Race 2022-23 gewonnen. Das 11th Hour Racing Team erreichte die Kap Verde nach rund 3158 Kilometern mit drei Stunden Rückstand als Zweiter vor Boris Herrmann und Team Malizia. Kevin Escoffier zeigte sich nach dem Auftaktsieg überglücklich: "Es war definitiv nicht einfach. Wir hatten einen großartigen Start, haben hart gepusht, wenn wir konnten und haben nicht viele Fehler begangen." |
Zum BerichtDas Holcim - PRB Team gewinnt die erste Etappe des Ocean Race | Quelle: Offizielle Webseite
Fotocredit: Eurosport
14:50 Uhr: Herrmann und Team Malizia mit Fortschritt zufrieden
Die siegreiche IMOCA wird gegen Mitternacht GMT in Kap Verde erwartet, wobei das Team Holcim-PRB die Geschwindigkeit und Kontrolle an der Spitze der Flotte beibehält.
Das Führungstrio, zu dem auch das 11th Hour Racing Team und das Team Malizia gehören, muss jedoch noch einige Manöver durchführen, bis es die Ziellinie erreicht. Jedes Manöver birgt das Risiko, Meilen auf die Konkurrenz zu verlieren oder das Boot in eine ungünstige Windrichtung zu bringen.
"Wir sind im Moment wirklich schnell unterwegs, es ist eigentlich ein ganz schöner Modus", sagte Boris Herrmann vom Team Malizia, das versucht, den Rückstand auf das zweitplatzierte 11th Hour Racing Team aufzuholen. "Wir haben diese langen Wellen, die uns pushen. Es wird wärmer. Ich freue mich auf etwas ruhigeres Segeln und vielleicht auch auf ein bisschen mehr Ruhe, denn bei diesem Seegang war es sehr laut an Bord. Aber wir werden sehen."
20. Januar - 08:30 Uhr: Das Ziel rückt immer näher
Die erste Etappe des Ocean Race 2022-23 neigt sich ihrem Ende zu. Die elf Crews befinden sich auf dem Schlussspurt des 3518 Kilometer langen Teilabschnitts. Dabei haben Holcim-PRB (IMOCA) und das WindWhisper Racing Team (VO65) nach wie vor die besten Aussichten auf den Sieg. Die Ankunft der ersten Boote wird sich in der Nacht auf Samstag erwartet.
IMOCA-Klasse:1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+75,9 Kilometer)3. Team Malizia (+107,7 Kilometer)4. Biotherm (+384,8 Kilometer)5. GUYOT environment - Team Europe (+515,4 Kilometer)
VO65-Klasse:1. WindWhisper Racing Team2. Mirpuri Foundation Racing Team (+66,3 Kilometer)3. Team JAJO (+97 Kilometer) 4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+246,6 Kilometer)5. Ambersail 2 (+296,3 Kilometer)6. Viva México (+1494,5 Kilometer)
23:50 Uhr: Holcim-PRB baut Vorsprung weiter aus
Das Holcim-PRB -Team baut in der IMOCA-Klasse trotz geringerer Geschwindigkeit weiter seinen Vorsprung auf den ersten Verfolger aus. Das 11th Hour Racing Team kann auf die Führenden nicht aufholen und muss die Rivalen immer weiter davon ziehen lassen. Bei der VO65-Klasse ist das gewohnte Bild zu sehen. Das WindWhisper Racing Team fährt von vorne weg und lässt den Kontrahenten kaum eine Chance näher heranzurücken. Dazu ist der Speed gegenüber dem Zweitplatzierten Mirpuri Foundation Racing Team deutlich höher.
IMOCA-Klasse:1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+58,1 Kilometer)3. Team Malizia (+158,7 Kilometer)4. Biotherm (+400 Kilometer)5. GUYOT environment - Team Europe (+463,9 Kilometer)
VO65-Klasse:1. WindWhisper Racing Team2. Mirpuri Foundation Racing Team (+65,9 Kilometer)3. Team JAJO (+78,5 Kilometer) 4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+217,2 Kilometer)5. Ambersail 2 (+278,2 Kilometer)6. Viva México (+1452,3 Kilometer)
16:00 Uhr: Crews treffen schwierige Entscheidung
Geht es an den Kanarischen Inseln vorbei - oder wagt man die Fahrt zwischen den Inseln durch? Die Crews standen am Donnerstag vor einer schwierigen Entscheidung, als sie sich den Kanarischen Inseln näherten. Wie die eindrucksvollen Bilder von Bord zeigen, konnten alle Crews diese Herausforderung meistern. Die Teams der VO65-Kateogrie entschieden sich für einen Ritt zwischend en Inseln, bei dem das überlegene WindWhisper Racing Team seine Führung weiter ausbauen konnte.
11:30 Uhr: Zorzi berichtet von Spaß trotz Strapazen
"Alles, was ich mitgebracht habe, ist entweder nass oder noch nasser", erklärte Cecilia Zorzi, Crewmitglied von Austrian Ocean Racing powered by Team Genova. "Nichts ist trocken", führte die Italienerin weiter aus.
Nichtsdestotrotz sei ihre Teilnahme am Ocean Race 2022-23 etwas Besonderers, weshalb man die Strapazen auch ausblenden könne. "Nichts ist trocken, aber wir haben trotzdem Spaß", so Zorzi, die das Etappenziel stets im Blick behält. "Die Kap Verden kommen immer näher und näher."
19. Januar - 08:35 Uhr: Team Malizia fällt trotz Top-Speed zurück
Nachdem sich die Crews von den Zwängen des Mittelmeers befreien konnten, dürfen sie sich aufgrund der stärkeren Winde auf eine schnellere Fortbewegung einstellen. Team Malizia ging dabei in den letzten Stunden als Beispiel voran und verzeichnete einen Top-Speed. "Ich glaube, wir haben heute Morgen eine Bootsgeschwindigkeit von 33,7 Knoten gesehen", sagte Will Harris. "Wir sind schnell unterwegs und genießen es nach all den Wendemanövern auf dem Weg nach Gibraltar auf einer geraden Linie zu segeln."
Nichtsdestotrotz musste das Team des deutschen Skippers Boris Herrmann einen Rückschlag verzeichnen. Im Kampf um die Spitze fiel Team Malizia weitere 85 Kilometer zurück.
1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+37 Kilometer)3. Team Malizia (+187 Kilometer)4. Biotherm (+291,6 Kilometer)5. GUYOT environment - Team Europe (+302,9 Kilometer)
In der VO65-Klasse schob sich Team JAJO auf den zweiten Rang, während WindWhisper weiterhin an der Spitze den Ton angibt.
1. WindWhisper Racing Team2. Team JAJO (+69,8 Kilometer)3. Mirpuri Foundation Racing Team (+102,9 Kilometer) 4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+155,9 Kilometer)5. Ambersail 2 (+263,7 Kilometer)6. Viva México (+1332,3 Kilometer)
18. Januar - 23:59 Uhr: 11th Hour Racing Team mutig
Kurz vor Mitternacht ergibt sich beim Ocean Race ein interessantes Bild. Das 11th Hour Racing Team, das einen nördlicheren Kurs gewählt hat als das führende Holcim-PRB, navigiert nun in Richtung Süden (185 Grad) und ist damit aktuell das schnellste Team. Eine mutige Entscheidung von Skipper Charlie Enright. Boris Herrmann und das Team Malizia wählen dagegen aktuell den südlichsten Kurs aller Boote und konnte zuletzt leicht aufholen. Zur Spitze fehlen dem deutschen Team nunmehr weniger als 100 Kilometer.
1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+35 Kilometer)3. Team Malizia (+96,8 Kilometer)4. Biotherm (+187,9 Kilometer)5. GUYOT environment - Team Europe (+229,4 Kilometer)
In der VO65-Klasse führt das WindWhisper Racing Team weiter vor dem Mirpuri Foundation Racing Team. Das Team Vivo México nimmt Kurs auf die Straße von Gibraltar.
1. WindWhisper Racing Team2. Mirpuri Foundation Racing Team (+46,5 Kilometer)3. Team JAJO (+56,7 Kilometer) 4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+125,2 Kilometer)5. Ambersail 2 (+229,2 Kilometer)6. Viva México (+1188,7 Kilometer)
19:30 Uhr: Viva México zurück im Rennen
Gestern hatte es Skipper Erik Brockmann bereits angekündigt: Viva México nahm hat das Rennen in der VO65-Klasse am Vormittag wieder aufgenommen. Das mexikanische Team hat ein Ersatzgroßsegel gehisst, nachdem das erste Hauptsegel nach wenigen Stunden beschädigt wurde und das Team im spanischen Almería angelegt hatte. Die Wettkampfleitung wird nun prüfen, ob Viva México für das Durchqueren einer Sperrzone auf dem Weg zu seinem Stopp in Almeria bestraft wird. |
Zum Bericht16:30: Holcim-PRB-Team baut Vorsprung wieder aus
In den Mittagsstunden konnte sich das führende Holcim-PRB-Team in der IMOCA-KLasse wieder von seinen ärgsten Kontrahenten ein wenig absetzen. Nachdem das 11th Hour Racing Team in der Nacht den Rückstand auf die Spitze verkürzen konnten, zogen am Mittag die Segler des Holcim-PRB-Teams das Tempo an und bauten den Vorsprung wieder aus.
In der VO-65-Klasse gab es erneut einen Wechsel auf der zweiten Position. Das Mirpuri Foundation Racing Team konnte sich den zweiten Platz zurückerobern ist nun auf der Jagd nach dem führenden WindWhisper Racing Team. Das Team JAJO verlor dagegen nicht nur Zeit auf die Spitze, sondern rückte einen Platz nach hinten auf Rang drei.
1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+23,9Kilometer)3. Team Malizia (+140 Kilometer)4. Biotherm (+198,1 Kilometer)5. GUYOT environment - Team Europe (+258,8 Kilometer)
In der VO65-Klasse führt das WindWhisper Racing Team vor dem Mirpuri Foundation Racing Team .
1. WindWhisper Racing Team2. Mirpuri Foundation Racing Team (+41,8 Kilometer)3. Team JAJO (+57,8 Kilometer) 4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+122,2 Kilometer)5. Ambersail 2 (+198,3 Kilometer)6. Viva México (+1063,7 Kilometer)
Packende Impressionen vom Weg nach Gibraltar
Quelle: SNTV
09:45: Verfolger verkürzen den Abstand auf Spitze
In der Nacht konnte sich das Holcim-PRB-Team in der IMOCA-Klasse anders als erwartet nicht weiter absetzen, sondern musste einiges an Vorsprung einbüßen. Das 11th Hour Racing Team verkürzte den Rückstand auf die Führenden und liegt auf dem Weg Richtung Kap Verde nun ca. 14 Kilometer hinter dem Holcim-PRB-Team. Mit 31,6 Knoten pro Stunde (58,5 km/h) ist das favorisierte 11th Hour Racing Team momentan auch das schnellste Schiff. Somit könnte sich der Rückstand der Zweitplatzierten weiter verkleinern.
In der VO-65-Klasse gab es eine Verschiebung bei der Verfolgerposition. Team JAJO überholte das Mirpuri Foundation Racing Team und nimmt nun als erster die VErfolgung des führenden WindWhisper Racing Team auf. Jedoch ist das führende Schiff 21 Knoten pro Stunde (38,8 km/h) momentan das schnellste Boot, sodass sich eine Verkürzung des Abstands zur Spitze schweirig gestaltet.
1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+14,1 Kilometer)3. Team Malizia (+106,6 Kilometer)4. Biotherm (+156,3 Kilometer)5. GUYOT environment - Team Europe (+242,9 Kilometer)
In der VO65-Klasse führt das WindWhisper Racing Team vor Team JAJO.
1. WindWhisper Racing Team2.Team JAJO (+41,6 Kilometer)3. Mirpuri Foundation Racing Team (+49,2 Kilometer) 4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+112,2 Kilometer)5. Ambersail 2 (+144,2 Kilometer)6. Viva México (+862,6 Kilometer)
The Ocean Race 2022-23: Die Starts im Replay
Den Start der ersten Etappe verpasst? Hier gibt es den Auftakt im Replay!
00:00 Uhr: Keine Positionswechsel im Atlantik
In den vergangenen Stunden haben sich weder in der IMOCA- noch in der VO65-Klasse Verschiebungen ergeben. Allerdings konnte Holcim-PRB seine Führung auf alle anderen Boote ausbauen. Inzwischen liegen sie bereits rund 20 Kilometer vor dem favorisierten 11th Hour Racing Team und sind mit 18,2 Knoten pro Stunde (33,3 km/h) derzeit das schnellste Schiff. Über Nacht könnten sie ihren Vorsprung also weiter ausbauen. Alle Boote befinden sich derzeit auf einem ähnlichen Kurs entlang der vorhergesehenen "Ideallinie" nahe an der Küste zu Afrika.
1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+20,5 Kilometer)3. Team Malizia (+96,8 Kilometer)4. Biotherm (+114,2 Kilometer)5. GUYOT environment - Team Europe (+164,6 Kilometer)
In der VO65-Klasse führt WindWhisper Racing Team weiterhin vor dem Mirpuri Foundation Racing Team.
1. WindWhisper Racing Team2. Mirpuri Foundation Racing Team (+19,0 Kilometer)3. Team JAJO (+25,9 Kilometer) 4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+54,2 Kilometer)5. Ambersail 2 (+85,7 Kilometer)6. Viva México (+564,8 Kilometer)
17. Januar - 21:35 Uhr: Viva México zurück im Rennen
Tolle Nachrichten aus Almería! Viva México hat sein Großsegel ersetzen können und wird am Mittwoch wieder in See stechen. Das vermeldete die Crew am Dienstagabend bei Instagram. "Sicher war es 24 Stunden nach dem Start des Rennens ein schwerer Schlag, aber wenn man solche Rennen fährt, weiß man, dass es gute Momente gibt und andere, die nicht so gut sind, und dann muss man nach vorne schauen und stärker werden", äußerte sich Skipper Erik Brockmann kämpferisch. Nach mehr als einem Tag Pause ist Viva México allerdings bereits deutlich hinter das Führende WindWhisper Racing Team zurückgefallen. |
Zum Bericht20:00 Uhr: Herrmanns Team Malizia holt auf
Die Situation bei den IMOCAs wird nach der Durchquerung der Straße von Gibraltar immer interessanter. Holcim-PRB und das 11th Hour Racing Team liegen weiterhin komfortabel in Führung, haben aber eine deutlich nördlichere Route gewählt als das Verfolgertrio. Das Team Malizia mit Boris Herrmann ist derzeit aber mit Abstand das schnellste Team und fährt mit rund 21,2 Knoten (39,23 km/h) immer näher an die Spitze heran. Die alternative Linienwahl scheint sich auszuzahlen. Auch Biotherm und GUYOT environment - Team Europe, die sich auf der ähnlichen Linie befinden, fahren momentan schneller als die Spitze. Da nun alle Teams in dieselbe Richtung fahren und sich innerhalb von 10 Grad bewegen, sind die Abstände nun wohl leichter zu bewerten.
1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+12,7 Kilometerr)3. Team Malizia (+86,6 Kilometer)4. Biotherm (+101,1 Kilometer)5. GUYOT environment - Team Europe (+140,2 Kilometer)
In der VO65-Klasse hat WindWhisper Racing Team seine Führung in kleinen Schritten ausgebaut. Viva México steht derweil weiter am Hafen von Almería.
1. WindWhisper Racing Team2. Mirpuri Foundation Racing Team (+14,6 Kilometer)3. Team JAJO (+23,4 Kilometer) 4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+33,7 Kilometer)5. Ambersail 2 (+51,5 Kilometer)6. Viva México (+437,3 Kilometer)
13:00 Uhr: Herrmanns alternative Linie zahlt sich aus
Die Straße von Gibraltar ist nun fast passiert und das deutsche Boot von Skipper Boris Herrmann wird nun für eine etwas andere Linie als der Rest belohnt. Kurz vor der Einfahrt in das Verbindungsstück von Mittelmeer und Atlantic segelte Team Malizia nämlich anders als die Konkurrenz weit nach Süden, baute so Geschwindigkeit auf und holt nun Kilometer für Kilometer in der Meerenge auf. Zwischenzeitlich befanden sich Herrmann und Co. auf dem letzten Platz, mittlerweile ist man wieder auf den dritten Rang nach vorne gefahren. An der Spitze befinden sich mit einem ordentlichen Vorsprung Holcim - PRB und das Team 11th Hour Racing.
1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+20,93 Kilometerr)3. Team Malizia (+23,34 Kilometer)4. Biotherm (+30,19 Meter)5. GUYOT environment - Team Europe (+140,1 Kilometer)
In der VO65-Klasse die Führung ebenfalls erneut gewechselt. WindWhisper Racing Team befindet sich erneut an der Spitze des Rennens.
1. WindWhisper Racing Team2. Mirpuri Foundation Racing Team (+8,89 Kilometer)3. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+24,45 Kilometer)4. Team JAJO (+25,38 Kilometer) 5. Ambersail 2 (+37,04 Kilometer)6. Viva México (+324,69.526 Kilometer)
9:00 Uhr: Straße von Gribaltar
Das Bild an der Spitze hat sich leicht geändert. Die Führung hat mittlerweile Holcim-PRB, dicht gefolgt vom 11th Hour Racin Team. Beide Boote befinden sich am frühen Dienstagmorgen am Eingang der Straße von Gribaltar. Das deutsche Team Malizia mit Skipper Boris Herrmann befindet sich rund 40 nm (74 Km) hinter den beiden Booten an der Spitze.
1. Holcim-PRB 2. 11th Hour Racing Team (+2778 Meter)3. Team Malizia (+73.533 Meter)4. GUYOT environment - Team Europe (+75.570 Meter)5. Biotherm (+76.497 Meter)
In der VO65-Klasse gab es ebenfalls einen Führungswechsel. Das Team Mirpuri Foundation Racing Team hat sich vorbeigeschoben an drei Teams und steht an der Spitze vor dem WindWhisper Racing Team.
1. Mirpuri Foundation Racing Team2. WindWhisper Racing Team (+7224 Meter)3. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+9817 Meter)4. Ambersail 2 (12.966 Meter) 5. Team JAJO (14.447 Meter)6. Viva México (+226.526 Meter)
INFO - Herrmann navigiert in Richtung Süden
Um Mitternacht entsteht im Verfolgerkampf Spannung. Während GUYOT environment und Biotherm der Route folgen, die zuvor die Führenden 11th Hour Racing Team und Holcim-PRB gefahren sind und derzeit in Richtung Norden auf die spanische Küste zusteuern, wählt Skipper Boris Herrmann mit seinem Team Malizia einen anderen Weg und navigiert derzeit in Richtung Süden. Damit hat sich das deutsche Boot auch wieder auf Rang drei geschoben. An der Spitze befindet sich Holcim-PRB im Windschatten des 11th Hour Racing Team, nur noch wenige hundert Meter trennen die beiden Boote. Mit 24,8 Kilometern pro Stunde holen die Schweizer momentan kontinuierlich weiter auf. Am Dienstagmittag sollten die Führenden die Straße von Gibraltar erreicht haben und in den Atlantik eindringen.
1. 11th Hour Racing Team 2. Holcim-PRB (+370 Meter)3. Team Malizia (+51.500 Meter)4. GUYOT environment - Team Europe (+53.000 Meter)5. Biotherm (+54.600 Meter)
In der VO65-Klasse hat sich das WindWhisper Racing Team an die Spitze gesetzt.
1. WindWhisper Racing Team2. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (18.700 Meter)3. Ambersail 2 (18.900 Meter)4. Mirpuri Foundation Racing Team (24.600 Meter)5. Team JAJO (25.000 Meter)6. Viva México (+178.300 Meter)
INFO - Spitzenduo setzt sich weiter ab
An der Spitze der IMOCAs verfestigt sich das Bild des Montags. Zwar haben sich die Positionen nicht verändert, das 11th Hour Racing Team und Holcim-PRB setzen sich aber weiter von den anderen drei Booten ab und steuern mit einer deutlichen Führung auf die Schlüsselstelle an der Straße von Gibraltar zu.
1. 11th Hour Racing Team 2. Holcim-PRB (+740 Meter)3. GUYOT environment - Team Europe (+40.000 Meter)4. Team Malizia (+47.200 Meter)5. Biotherm (+53.300 Meter)
In der VO65-Klasse hat das Mirpuri Foundation Racing Team die Führung übernommen. Die Portugiesen nehmen aktuell von allen Teams den mit Abstand südlichsten Kurs. Die vier anderen Boote befinden sich dagegen auf einem ähnlichen Kurs nördlich der theoretischen Route.
1. Mirpuri Foundation Racing Team 2. WindWhisper Racing Team (+5100 Meter)3. Ambersail 2 (+16.600 Meter)4. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+22.200 Meter)5. Team JAJO (+25.100 Meter)6. Viva México (+129.300 Meter)
INFO - 11th Hour Racing Team in Führung
Etwas mehr als 24 Stunden sind die Boote nun auf hoher See unterwegs und steuern weiter auf die Straße von Gibraltar zu. Anders als bei den VO65 fahren die IMOCAs alle nahezu dieselbe Route. Das Blatt hat sich inzwischen aber vollkommen gewendet: Das 11th Hour Racing Team hat Holcim-PRB überholt und die Führung übernommen. Das Schweizer Team mit Skipper Kevin Escoffier folgt aber nur mit 2,3 Seemeilen (rund vier Kilometern) Rückstand. Das Duo hat den Rest des Feldes um Boris Herrmanns Team Malizia inzwischen deutlich distanziert. Während das 11th Hour Racing Team und Holcim-PRB nach Westen navigieren, steuert der 41 Jahre alte Deutsche mit seinem Team derzeit in Richtung Süden (174 Grad). Dennoch ist noch ein weiter Weg zu fahren: Die Crew um Charlie Enright hat inzwischen rund 460 der 3518 Kilometer hinter sich gebracht. Das Team Viva Méxiko hat in der VO65-Klasse derweil an Land angelegt.
1. 11th Hour Racing Team 2. Holcim-PRB (+4200 Meter)3. GUYOT environment - Team Europe (+33.500 Meter)4. Team Malizia (+37.780 Meter)5. Biotherm (+46.1146 Meter)
In der VO65-Klasse führt Ambersail 2 vor WindWhisper Racing Team.
1. Ambersail 2 2. WindWhisper Racing Team (+2900 Meter)3. Mirpuri Foundation Racing Team (+2900 Meter)4. Team JAJO (+12.400 Meter)5. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+13.700 Meter)6. Viva México (+70,300 Meter)
INFO - Update von Team Malizia auf dem Weg nach Gibraltar
Auf dem Weg nach Gibraltar erwarten die Crews einige Tücken. Nicolas Lunven (Team Malizia) erklärt, dass den Teilnehmern in den kommenden zwei Tagen regelmäßiger Gegenwind bevorsteht - im Kampf gegen die Strömung an der Straße von Gibraltar nicht gerade hilfreich.
INFO - Viva México unterbricht Regatta
Schwerer Rückschlag für Viva México. Das Boot der Klasse VO65 muss seinen Einsatz beim The Ocean Race VO65 Sprint Cup unterbrechen, da sein Großsegel beschädigt wurde. Die Crew meldete sich am Montagmorgen bei der Wettfahrtleitung und teilte mit, dass sie die Regatta unterbrechen müsse.
"Wir unterbrechen die Regatta wegen eines gerissenen Großsegels, das nicht repariert werden kann. Wir suchen Schutz in Almeria und werden die Möglichkeiten prüfen. Alle Crewmitglieder sind in Sicherheit", schrieb Skipper Erik Brockmann. Das Team segelte zu diesem Zeitpunkt bei Windstärken von über 30 Knoten gegen den Wind.
INFO - Biotherm und Ambersail fallen zurück
Die Crews waren natürlich auch während der Nacht am Werk und haben sich weiter auf der ersten Etappe vorgearbeitet. Dabei konnte sich Team Malizia im Dreikampf mit dem Holcim-PRB und GUYOT, das nach anfänglichen Problemen eine eindrucksvolle Aufholjagd hingelegt hat, nicht behaupten und fiel zurück. Biotherm und 11th Hour Racing Team sind nach knapp 400 Kilometern abgeschlagen
1. Holcim-PRB2. GUYOT environment - Team Europe (+2500 Meter)3. Team Malizia (+19.000 m)4. Biotherm (+28.800 m)5. 11th Hour Racing Team (+32.200 m)
In der VO65-Klasse führt Ambersail 2 vor WindWhisper Racing Team.
1. Ambersail 2 2. WindWhisper Racing Team (+1800 Meter)3. Austrian Ocean Racing powered by Team Genova (+7500 m)4. Mirpuri Foundation Racing Team (+7500 m)5. Viva México (+7900 m)6. Team JAJO (+9200 m)
INFO - Team Malizia übernimmt Führung
Werfen wir erneut einen Blick auf die Zwischenstände, denn hier hat sich einiges getan: Team Malizia um Boris Herrmann hat die Führung von Biotherm übernommen. Das Team um Paul Meilhat rangiert mit einem Rückstand von 500 Metern auf Rang zwei. Es folgt das 11th Hour Racing Team auf Platz drei.
1. Team Malizia 2. Team Biotherm (+500 Meter)3. 11th Hour Racing Team (+1400 m)4. GUYOT environment - Team Europe (+1700 m)5. Team Holcim-PRB (+5200 m)
INFO - Herrmann mit emotionalen Worten nach Auftakt
Boris Herrmann hat am Sonntag seine fünfte Weltumseglung im Rahmen des Ocean Race gestartet. "Ein Tag gefüllt mit Emotionen", schrieb der 41-Jährige, der mit seinemnfünfköpfiges Team zunächst auf dem dritten Rang liegt, bei Twitter. "Freude, Aufregung und auch etwas Trauer, dieses Abenteuer zu beginnen, aber auch geliebte Menschen eine Zeit zu verlassen", schrieb Herrmann weiter. |
Zum kompletten BerichtINFO - Highlights der Startphase
Team Biotherm (IMOCA) und Team WindWhisper Racing Team (VO65) haben einen glänzenden Auftakt in das Ocean Race 2022-23 hingelegt. Allerdings ist ihre Dominanz auf den ersten Kilometern mit Vorsicht zu genießen. Immerhin fand die Startphase im Hafenbereich statt - die Entscheidung fällt jedoch auf hoher See. Die Highlights der Startphase gibt es hier im Video.
Highlights: Biotherm und WindWhisper trumpfen mit Blitzstart auf
Quelle: Eurosport
INFO - Biotherm festigt Führung
Drei Stunden sind die Boote bereits unterwegs und Biotherm konnte seine Führung unter der Führung von Paul Meilhat festigen. Holcim-PRB liegt rund einen Kilometer hinter dem Spitzenreiter, Team Malizia um Boris Herrmann rangiert auf dem dritten Platz und liegt rund 2,5 Kilometer zurück.
INFO - Updates zum Verlauf der Etappe
Die Übertragung der ersten Etappe ist zwar beendet, das Rennen kommt erst jetzt aber richtig in die Gänge. Eurosport.de hält Euch hier in diesem Live-Blog über die wichtigsten Ereignisse auf hoher See auf dem Laufenden. In den Replays könnt Ihr übrigens den Start beider Kategorien noch einmal in voller Länger miterleben - viel Spaß!
17:07 Uhr - Biotherm führt, GUYOT abgeschlagen
Und damit lassen wir die Boote fürs Erste davonziehen und werfen einen Blick auf den Zwischenstand nach der Startphase im Hafen von Alicante. Biotherm führt klar vor Holcim-PRB, dahinter folgen das 11th Hour Racing Team und Team Malizia. GUYOT environment - Team Europe ist abgeschlagen Letzter.
1. Biotherm2. Team Holcim-PRB (+531 Meter)3. 11th Hour Racing Team (+1973 m)4. Team Malizia (+2148 m)5. GUYOT environment - Team Europe (+7452 m)
16:55 Uhr - Riskante Aktionen im Hafen
Die erste Etappe läuft auf Hochtouren, die Crews befinden sich auf der Jagd nach Spitzengeschwindigkeiten - und müssen dabei riskante Manöver ausführen. Einige Tanker versperren den Booten den Weg, die Skipper müssen sie daher umkurven. Ein weiteres, noch größeres Problem stellen aber die Privatsegler dar, die sich den Crews immer wieder annähern. Doch Team Malizia und Co. lösen die Szene eindrucksvoll auf.
"Das ist riskant!" Crews manövrieren sich durch Tanker und Privatboote
Quelle: Eurosport
16:34 Uhr - Perfekte Bedingungen in Alicante
Im Gegensatz zum VO65-Start herrschen nun perfekte Bedingungen für die IMOCA-Klasse. Diese nutzt Biotherm am besten und liegt nach vier Bojen über eine Minute vor der Konkurrenz - mit einer Geschwindigkeit von knapp 30 Knoten (55km/h)!
16:23 Uhr - Flaute hält Biotherm nicht auf
Zwischenzeitlich hat Biotherm mit Problemen zu kämpfen, nachdem das Boot in eine Flaute gesegelt war. Doch die Crew lässt sich davon nicht aufhalten und hält nach der Passage von der zweiten Boje bei einem Vorsprung von über 40 Sekunden auf das 11th Hour Racing Team und Team Malizia mit Skipper Boris Herrmann.
16:12 Uhr - Biotherm erwischt starken Start
Biotherm legt los wie die Feuerwehr und zieht mit einer Geschwindigkeit von knapp 28 Knoten davon. Die anderen Boote haben sich für den Code Zero entschieden, der sich bei den aktuellen Bedingungen jedoch als falsche Entscheidung herausstellt. Auf den ersten Metern gelingt es Biotherm übrigens auch zu foilen. Nun wird es die große Kunst sein, das richtige Maß zu finden und die Vorzüge der Tragflügel zu nutzen.
16:10 Uhr - Acht Wegpunkte ins offene Meer
Wie bereits die VO65-Boote zuvor müssen auch die IMOCA-Crews insgesamt acht Bojen passieren, ehe sie ins offene Meer starten. Dabei werden die Abstände aller Voraussicht nach eng bleiben. Eine Vorentscheidung wird heute aber noch nicht fallen, immerhin liegen knapp 3500 Kilometer vor uns.
15:57 Uhr - Testen, testen, testen
Auf dem ersten Teilabschnitt geht es vor allem um eines: Erfahrung sammeln. Zwar waren die Crews vor einer Woche bereits im In-Port-Race im Einsatz, doch sind die Bedingungen auf der ersten Etappe vollkommen anders. Die Teams lernen ihr Boot auf hoher See kennen und verfeinern die Abläufe innerhalb des Teams.
"Als Crew sind wir schon lange nicht mehr zusammen gesegelt", erklärte beispielsweise Kevin Escoffier, Skipper von Team Holcim-PRB. "Das Ocean Race ist sehr lang, deshalb ist das Wichtigste auf dieser Etappe, die Gruppe aufzubauen. Es geht darum, zusammenzuwachsen, zu lernen, wie man zusammen segelt."
Wer passt sich am besten an? In wenigen Minuten bekommen wir einen ersten Vorgeschmack!
15:45 Uhr - Die Spannung steigt
Sechs Monate. 59.000 Kilometer. Ein Sieger. In Kürze stechen fünf tapfere Crews in See und läuten einen Wettlauf der Extreme ein. Werfen wir noch einmal einen kurzen Blick auf die teilnehmenden Teams:
15:25 Uhr - Herzlicher Abschied für Herrmann und Co.
Ab 16:00 Uhr geht es auch für Boris Herrmann (Team Malizia) und Co. ans Eingemachte. Die fünf Crews der IMOCA-Klasse, die im Gegensatz zu den VO65-Booten die Weltumsegelung in Angriff nehmen, wurden gerade herzlich von Zuschauern und Mitmenschen im Hafen von Alicante verabschiedet.
15:12 Uhr - VO65-Boote auf und davon, IMOCA-Klasse in den Startlöchern
Und damit lassen wir die VO65-Boote fürs Erste davonziehen - die IMOCA-Klasse ist nämlich bereits in den Startlöchern. Bevor wir auf die fünf Crews eingehen, die über sieben kräftezehrende Etappen hinweg die Welt umsegeln, werfen wir noch einen Blick auf die Rangliste der VO65-Kategorie nach den ersten Kilometern:
1. Windwhisper Racing Team2. Team Jajo (+22 Meter)3. Mirpuri Foundation Racing Team (+800m)4. Ambersail 2 (+890m)5. Austrian Ocean Racing (+1666m)6. Viva Mexico (+3364m)
"Großes Lob an die Crew, sie hat einen hervorragenden Job gemacht", schwärmte Bouwe Bekking, Skipper von Team JAJO, im On-Board-Interview. "Wir haben die richtigen Manöver gemacht, wir haben das Spiel sehr konservativ gehalten."
14:59 Uhr - VIP-Gäste verabschieden sich von Seglern
Während der Startphase waren auch VIP-Gäste an Bord der VO65-Boote erlaubt - die sich nun aber verabschieden mussten. Dafür werden sie mit einem besonderen Helm ausgerüstet, der sie nicht nur vor etwaigen Verletzungen schützt, sondern dem folgenden Boot dank der grellen Farbe auch ihre Position mitteilt, damit sie sicher aufgesammelt werden können.
Mann über Bord! Gäste springen während Startphase ins Wasser
Quelle: Eurosport
14:45 Uhr - WindWhisper führt, große Probleme bei Viva México
WindWhisper macht bislang den besten Eindruck und geht auch an den beiden weiteren Bojen als erstes Team durch. Der Vorsprung auf Team JAJO schmilzt zwar auf 43 Sekunden, die Polen unter der Führung von Skipper Pablo Arrarte geben aber auch im Wettlauf zur fünften Tonne den Ton an.
Viva México hat indes mit großen Problemen zu kämpfen und fällt von Boje zu Boje immer weiter zurück.
14:30 Uhr - Hafenkurs klare Angelegenheit
WindWhisper baut seinen Vorsprung weiter aus und erreicht auch die zweite Tonne am schnellsten, Team JAJO blickt auf einen Rückstand von 1:26 Minuten. Auch wenn der Hafenkurs der ersten Etappe eine klare Angelegenheit war, darf das Ergebnis nicht täuschen. Die Crews haben noch über 3500 Kilometer vor sich, auf denen sich das Blatt mehrmals wenden kann. Allein die Passage der Straße von Gibraltar dürfte sich als äußerst tückisch erweisen.
14:20 Uhr - Leichte Winde, kaum Tempo
Vor der ersten Boje halten sich die Windgeschwindigkeiten noch in Grenzen, es bilden sich kaum Schaumkronen. WindWhisper passt sich aber am besten an die ungewöhnlichen Bedingungen an und passiert die erste Tonne mit einem satten Vorsprung von 57 Sekunden auf Team JAJO. Die Polen haben den Code Zero befestigt und nutzen damit den Leichtwind.
14:05 Uhr - The Ocean Race 2022-23 ist eröffnet
Und The Ocean Race 2022-23 ist eröffnet! Team JAJO und WindWhisper Racing erwischen den besten Start und legen auf den ersten Metern direkt vor. Ambersail und Austrian Ocean Racing hinken deutlich hinterher.
Die VO65-Boote drehen zunächst eine In-Port-Runde, ehe es auf hohe See geht. Die sechs Crews kämpfen sich durch das westliche Mittelmeer durch die Straße von Gibraltar in den Atlantik - dort erwarten die Teilnehmer laut Wettervorhersagen teils starke Winde.
INFO - Die VO65-Boote im Überblick
Den Start machen heute die sechs Teams der VO65-Kategorie: Austrian Ocean Racing GMBH, Team WindWhisper Racing Ream, Team Jajo, Team Ambersail 2, Mirpuri Foundation Racing Team und Team Viva México. WindWhisper hat bereits beim In-Port-Race triumphieren können.
INFO - Team Viva México lautstark besungen
Die Spannung steigt - und damit auch die Lautstärke der Fans. Team Viva México wird von seinen Unterstützern besonders herzlich verabschiedet, als das VO65-Boot des mexikanischen Skippers Erik Brockmann vor dem Start der ersten Etappe im Hafen von Alicante ablegt.
INFO - VO65-Boote sind startklar
Wie bereits erwähnt, machen die VO65-Boote den Anfang. Die sechs Crews haben sich mittlerweile auf ihren Booten eingefunden und die letzten Vorbereitungen abgeschlossen. Um 14:00 Uhr fällt der Startschuss für den The Ocean Race VO65 Sprint Cup - wir sind gespannt!
INFO - Herrmann startet mit "gutem Gefühl"
Als Skipper von Team Malizia trägt Boris Herrmann große Verantwortung. Doch der deutsche Segler kann eigenen Aussagen zufolge gut mit dem Druck umgehen. "Im Vergleich zum Start einer Vendée Globe, bei dem der gesamte Stress auf mir lastete, fühle ich mich wohl und zuversichtlich", erklärte der 41-Jährige am Sonntagvormittag. "Wir haben eine erfahrene Crew, die wirklich hart an diesem Projekt gearbeitet hat - das ist ein gutes Gefühl.
Ohnehin überwiegt die Vorfreude in seinem Team. "Es ist großartig, hier zu sein, und wir freuen uns darauf, das Dock zu verlassen und mit der Etappe zu beginnen."
INFO - Ein Rennen der Extreme
Beim 50. Jubiläum des Ocean Race erwartet die Crews eine Vielzahl an Abenteuern. Während der Weltumsegelung müssen die Teams häufig an ihre Grenzen gehen - immerhin ist The Ocean Race 2022-23 ein Rennen der Extreme. Die neuartigen IMOCA-Boote erreichen dank ihrer Hydrofoils Spitzengeschwindigkeiten von über 35 Knoten - umgerechnet also über 65 km/h.
Darüber hinaus passieren die Crews auf der dritten Etappe den einsamsten Ort der Welt - Point Nemo. Dieser Punkt ist 2688 Kilometer vom nächstgelegenen Küstenabschnitt entfernt. Das macht die sich 400 Kilometer darüber befindende Internationale Raumstation ISS zur nächstgelegenen Menschenansammlung für die Segler. Ganz nebenbei geht es für die Teams auch am Kap Hoorn vorbei - im Kampf gegen 20-Meter-Wellen und Temperaturen unter dem Nullpunkt.
The Ocean Race : Explainer in english
Quelle: Eurosport
INFO - Letzte Vorbereitungen werden getroffen
Langsam aber sicher schalten die Crews in den Rennmodus. In Alicante schwirren die Teilnehmer bereits herum, führen die letzten Interviews und treffen die letzten Vorbereitungen für den Grande Departe.
INFO - Vorschau zur ersten Etappe
Die erste Etappe des Ocean Race 2022-23 führt die Crews von Alicante nach Kap Verde. Mit einer Länge von 1900 Seemeilen (ca. 3500 Kilometer) weist der Teilabschnitt zwar die zweitkürzeste Distanz des Segelrennens auf, auf dem Weg in den Atlantik steht den Teilnehmern aber bereits eine der schwierigsten Passagen bevor. Die Straße von Gibraltar erweist sich beim Auftakt nämlich als Knackpunkt.
Boris Herrmann (Team Malizia) und Co. werfen daher einen Blick auf die Tücken der ersten Etappe und legen sich fest: Wer zuerst den Sprung in den Atlantik schafft, hat gute Aussichten auf den Etappensieg. Dafür müssen die Teams aber zunächst den Kampf gegen Wind und Strömung bei Gibraltar bestehen.
Die Tücken der ersten Etappe: Darum wird Gibraltar zum Knackpunkt
Quelle: Eurosport
INFO - Die Spannung vor dem Startschuss steigt
In wenigen Stunden fällt der Startschuss für The Ocean Race 2022-23. Im Vorfeld des Grande Departe steigt auch unter den Crews die Spannung. Team Malizia gibt in den Sozialen Medien einen Einblick in die letzten Vorbereitungen für die erste Etappe von Alicante nach Kap Verde. Für die Mannschaft des deutschen Skippers Boris Herrmann geht es am Sonntag um 16:00 Uhr los.
INFO - VO65 eröffnet The Ocean Race
Für die Eröffnung sorgen die Boote der VO65-Klasse um 14:00 Uhr. Zwei Stunden später stechen die IMOCA-Crews in See. Unter den Teilnehmern finden sich auch einige deutsche Segler. Boris Herrmann (Team Malizia) und Robert Stanjek (GUYOT environment - Team Europe) sind als Skipper im Einsatz. Philipp Kasüske und Sébastien Simon stehen Stanjek zur Seite. Susann Beucke schreibt als Mitglied von Team Holcim-PRB indes Geschichte. Die 31-Jährige ist
die erste deutsche Seglerin, die an einer Ausgabe des Ocean Race teilnimmt.
INFO - IMOCA 60 und VO65 nehmen erste Etappe in Angriff
Am Sonntagnachmittag gehen in Alicante sowohl die Teams der Kategorie IMOCA 60 und jene der Kategorie VO65 an den Start. Dies wird im Verlauf des Rennens nicht immer der Verlauf sein.
Während die IMOCA-Crews 11th Hour Racing Team, Team Malizia, Biotherm, GUYOT environment - Team Europe und Team Holcim-PRB alle sieben Etappen bestreiten, kommen die VO65-Boote nur auf den Teilabschnitten Alicante - Kap Verde (1. Etappe), Arhus - Den Haag (6. Etappe) und Den Haag - Genua (7. Etappe) zum Einsatz.
In dieser Klasse sind folgende Teams vertreten: Austrian Ocean Racing powered by Team Genova, WindWhisper Racing Team, Team JAJO, Ambersail 2, Mirpuri Foundation Racing Team und Team Viva México.
The Ocean Race - das Geheimnis des Speeds auf dem Wasser
Quelle: Eurosport
INFO - Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zum Ocean Race 2022-23. Am Sonntag fällt der Startschuss für das mit Spannung erwartete Segelrennen um die Welt. Am vergangenen Wochenende konnten sich die Crews bereits beim ersten In-Port-Race der vierzehnten Ausgabe der Weltumsegelung beweisen. Dabei trug Team Malizia unter der Führung von Boris Herrmann den Sieg davon und
tütete fünf Punkte ein.
Nun steht den fünf Teams eine wesentlich größere Herausforderung bevor. Über 1900 Seemeilen (ca. 3500 Kilometer) führt die erste Etappe von Alicante (Spanien) nach Kap Verde. Wer setzt beim Ocean Race 2022-23 die erste Duftmarke?
The Ocean Race : On-board highlights from Team Malizia
Quelle: Eurosport