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The Ocean Race 2022-23: Samantha Davies schwärmt von historischer Etappe - 11th Hour Racing Team favorisiert
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Publiziert 12/01/2023 um 00:07 GMT+1 Uhr
Die dritte Etappe des Ocean Race 2022-23 führt die teilnehmenden Crews von Kapstadt (Südafrika) über die Weltmeere nach Itajai (Brasilien). Eurosport-Expertin Samantha Davies geht davon aus, dass der Teilabschnitt über 12.750 Seemeilen (ca. 23.610 Kilometer) das Segelrennen "definiert". Darüber hinaus erklärt die berühmte Einhandseglerin, welches Team am Ende die Nase vorn haben wird.
The Ocean Race 2022-23
Fotocredit: Eurosport
"Für mich ist diese Etappe die herausforderndste, und ich denke, dass sie das Rennen im Grunde auch definiert", erklärt Samantha Davies im exklusiven Gespräch mit Eurosport.
"In dieser Etappe segelt man mehr oder weniger um die Welt", bringt sie die Besonderheit des historischen Teilabschnitts des Ocean Race 2022-23 auf den Punkt.
Auf dem Weg von Kapstadt nach Itajaí legen die teilnehmenden Crews rund 12.750 Seemeilen (ca. 23.610 Kilometer) zurück und passieren dabei sogar die drei großen Südkaps: das Kap der guten Hoffnung, Kap Leeuwin und Kap Hoorn. Es ist die längste Renndistanz über eine Etappe in der 50-jährigen Geschichte des Ocean Race.
Ein Umstand, welcher die Crews vor eine große Herausforderung stellt - und auch eine gewisse Angst weckt. "Es ist eine Etappe, die wahrscheinlich von den Küsten- und den Logistikteams gefürchtet wird", führt Davies, die selbst an 25 Transatlantik-Rennen teilgenommen hatte, weiter aus. "Sollte es auf dieser Etappe Probleme geben und ein Boxenstopp nötig sein, um etwaige Schäden zu beheben, dann tickt die Uhr weiter."
Davies: Dieses Team hat die besten Karten
Rekorddistanz hin, Ängste her - am 15. Januar fällt im spanischen Alicante der Startschuss für die erste Etappe des Ocean Race. Fünf Teams bieten sich in den darauffolgenden Monaten ein heißes Wettrennen um die Welt. Dabei sieht Davies ein Team besonders im Vorteil.
"Auf dem Papier gibt es wahrscheinlich einen Favoriten - und das ist das 11th Hour Racing Team", so die 48-Jährige. "Was die Vorbereitung, die Zeit und das Material angeht, und wahrscheinlich auch die Größe des Teams, das hinter ihnen steht, haben sie alles rausgeholt."
Im Gegensatz zum 11th Hour Racing Team erwartet das GUYOT environment - Team Europe einen durchwachsenen Wettkampf. "Wenn man es von außen betrachtet, haben sie das einzige Boot, das nicht der neuesten Generation angehört", analysiert Davies.
"Man muss sich also fragen, ob sie in der Lage sind, das Tempo der anderen Boote zu halten", spricht die Britin die Mängel des Teams an. "Je nach Etappe kann es einige Abschnitte geben, in denen es für sie schwieriger ist, im Spiel zu bleiben."
Gänzlich abschreiben möchte Davies GUYOT environment jedoch nicht. "Dann gibt es andere Etappen, bei denen die Tatsache, dass sie kein Boot der neuesten Generation haben, vielleicht ein Vorteil sein könnte, weil sie etwas Zuverlässigeres und Bewährteres haben als der Rest der Flotte."
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