"Erstens sind wir dazu verpflichtet, zweitens lässt es sich sehr einfach überprüfen, weil: Das wird automatisch aufgezeichnet. Mal ganz abgesehen davon, dass bei uns immer einer Wache schieben muss, rund um die Uhr", sagte der 55-Jährige. Herrmann hatte vermutet, der Kutter sei womöglich ohne scharfes Alarmsystem unterwegs gewesen. "Das sollte er nicht sagen, verdammt!", sagte Zaldumbide.
Bei der Vendée Globe hatte Herrmanns Yacht "Seaexplorer" nach 80 Tagen auf See nur 85 Seemeilen vor dem Ziel vor Frankreich das Fischerboot gerammt, die Yacht wurde stark beschädigt. Herrmann, der während der Kollision schlief, büßte seine Siegchance ein und wurde Fünfter. Er selbst und die Mannschaft des Kutters blieben unverletzt.
"Unser Schiff hat ein paar Kratzer abbekommen. (...) Ein bisschen Material ist kaputt, wir haben Lackschäden, und wir haben ein bisschen pfuschen müssen, um dann den Fang noch zu beenden", berichtete Zaldumbide. Das AIS habe das Segelboot nicht angezeigt. Er habe versucht, die Seewacht zu erreichen, und in Sorge um Herrmann auch der Yacht zu folgen: "Aber da hatten wir keine Chance."
Vendée Globe
Trotz Unfall: Herrmann nach Zielankunft "absolut glücklich"
28/01/2021 AM 16:58
Das könnte Dich auch interessieren: Spektakulärer Olympia-Plan: Startet Ski-Legende Kostelic bei den Sommerspielen?
(SID)

Spektakuläre Bilder: Erst wilder Abflug, dann gekentert

Vendée Globe
Kollision mit Fischerboot: Herrmann verpasst Vendée-Globe-Podium
28/01/2021 AM 08:28
Segeln
Vendee Globe: Folgenschwere Kollision bremst Herrmann aus
27/01/2021 AM 20:29