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Olympia 2022: Arianna Fontana droht mit Verzicht auf Heimspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo
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Publiziert 17/02/2022 um 09:46 GMT+1 Uhr
Die italienische Shorttrackerin Arianna Fontana hat angekündigt, auf die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo zu verzichten, sollte sich die Situation zwischen ihr und dem nationalen Eislaufverband nicht gelöst haben. Bei den Spielen in Peking hatte sich ein Streit entwickelt, da der Verband sich gegen die Wahl ihres Ehemanns Anthony Lobello als Fontanas Trainer aussprach.
Fontana teilt aus: Warum hinter diesem Kuss auch Rache steckt
Quelle: Eurosport
Fontana, die 2006 bei den Spielen in Turin ihr Debüt gab, hat mit Silber über 1500 Meter elf olympische Medaillen gesammelt - mehr als jeder andere Shorttrack-Athlet.
Ihr Streitigkeiten mit dem nationalen Eislaufverband in Italien wiegen jedoch schwer. Neben der Situation mit ihrem Ehemann und Trainer warf der Verband Fontana übermäßige Aggressionen beim Training in Italien vor - die 31-Jährige setzte ihr Training daraufhin in Ungarn fort.
Erst letzte Woche sagte Fontana, dass sich "einige Dinge" ändern müssten. "Die Dinge mit dem Verband sind, wie sie sind und der Präsident hat gesagt, dass er alles tun wird, was er kann. Ich müsste jedoch in dem System bleiben, um hier erfolgreich zu sein", sagte Fontana.
"Wenn sie so weitermachen, gibt es keine Chance, dass ich bei den Heimspielen 2026 als Athlet dabei sein werde", drohte die Italienerin weiter.
Angelegenheiten sollen nach den Spielen in Peking "in Ruhe geklärt" werden
Nach ihrem Sieg über 500 Meter in der vergangenen Woche sagte Fontana sie habe sich in Italien nicht sicher gefühlt. "Ich und mein Trainer kannten Leute, die versucht haben uns hier nicht zu dulden, Wege zu finden, uns zu verletzen", sagte sie damals auf einer Pressekonferenz.
"In der Saison nach Pyeongchang wurde ich auf dem Eis von männlichen Athleten angegriffen, die mich zu Fall brachten und versuchten, mich bei jeder Gelegenheit anzugreifen, so dass es für mich nicht sicher war, im Team zu bleiben", erinnerte sich Fontana zurück.
Das Italienische Olympische Komitee begrüßte letzte Woche ihren Sieg und erklärte, dass alle Fragen zu ihrem Streit mit dem Verband nach den Spielen beantwortet werden würden.
Auch Andrea Gios, der Präsident des italienischen Eissportverbands, sagte letzte Woche, man werde die Dinge nach den Spielen "in aller Ruhe klären".
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