Olympia 2022 - Natalia Maliszewska nach Shorttrack-Aus: "Einfacher mit positivem Dopingtest zu starten"

Die Shorttrackerin Natalia Maliszewska hat im Interview mit Eurosport scharfe Kritik geübt. Die 26-Jährige hatte nach einem positiven Coronatest den Vorlauf in ihrer Paradedisziplin über 500 Meter bei Olympia 2022 verpasst. Die Polin klagte, es sei "einfacher, mit einem positiven Dopingkontrollergebnis zu starten und um eine Medaille zu kämpfen als mit einem positiven Coronavirus-Testergebnis."

Maliszewska: "Einfacher, mit positivem Dopingtest zu starten ..."

Quelle: Eurosport

Dieser Eindruck habe sich bei Maliszewska in den vergangenen Tagen aufgetan, erklärte die Shorttrackerin mit einer Portion Sarkasmus gegenüber Eurosport.
Die Medaillenhoffnung der Polen erlebte zuletzt eine emotionale Achterbahnfahrt. Nachdem sie noch nicht vollständig genesen nach China reiste, folgten in Peking auf eine negative Coronaprobe erneut zwei positive Tests.
Somit konnte Maliszewska nicht am Vorlauf ihrer Paradedisziplin, den 500 Metern, teilnehmen. Die Staffel und die Distanzen über 1000 und 1500 Meter durfte die Shorttrackerin nach überstandener Infektion später wieder bestreiten. Jedoch mit wenig Erfolg.
Mit ihrer Kritik spielte Maliszewska wohl auf den Start der Eiskunstläuferin Kamila Valieva an. Die 15-Jährige startet trotz einer positiven Dopingprobe aus dem Dezember in Peking unter Vorbehalt.
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Quelle: Eurosport

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