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Skeleton bei Olympia 2018: Silber-Medaille für Jacqueline Lölling, Yarnold fährt zu Gold

Mit Video | Silber-Medaille für Lölling, Yarnold fährt zu Gold im Eiskanal

17/02/2018 um 14:59Aktualisiert 17/02/2018 um 16:20

Weltmeisterin Jacqueline Lölling hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Silber im Skeleton gewonnen. Die 23-Jährige fuhr im Alpensia Sliding Centre hinter der Britin Lizzy Yarnold, die damit ihren Triumph von Sotschi wiederholte, auf Platz zwei. Bronze holte die zweite Britin Laura Deas. Vizeweltmeisterin Tina Hermann und Anna Fernstädt fuhren auf die Plätze fünf und sechs.

Kopfüber ins Glück: Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling ist bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme zu Silber gerast. Die 23-Jährige aus Winterberg musste sich bei den Winterspielen in Pyeongchang nur der britischen Sotschi-Olympiasiegerin Lizzy Yarnold geschlagen geben.

Hermann und Fernstädt auf fünf und sechs

Lölling (+0,45 Sekunden) stieß im Ziel einen Freudenschrei aus und reckte die Arme in die Höhe. Für die deutschen Skeletonis war es die dritte olympische Medaille der Geschichte. 2010 in Vancouver holten Kerstin Szymkowiak und Anja Huber Silber und Bronze.

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Rang drei in Südkorea ging an die Britin Laura Deas (+0,62 Sekunden). Vizeweltmeisterin Tina Hermann (Königssee/+0.70) und Anna Fernstädt (Berchtesgaden/+0,76) belegten unter den Augen von IOC-Präsident Thomas Bach die Ränge fünf und sechs.

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Die nach drei Läufen noch in Führung liegende Österreicherin Janine Flock (+0,64) rutschte auf Platz vier ab und hatte Tränen in den Augen. Nach ihrer knappen Halbzeitführung erlaubte sich Lölling im dritten Lauf zwei Bandenberührungen und ging als Dritte mit einer Zehntelsekunde Rückstand auf Flock ins Finale. Fernstädt und Hermann lagen auf den Rängen fünf und sechs für eine Medaille in Lauerstellung.

Startrückstand zu große Hypothek für Lölling

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Deutschland hatte immer wieder starke Skeletonis, doch es reichte meist "nur" zu Erfolgen auf WM- und Weltcup-Ebene. Dann betrat Lölling vor rund drei Jahren die internationale Bühne und stieg gemeinsam mit Hermann gleich in die Weltspitze auf. Hermann wurde 2016 Weltmeisterin, Lölling holte 2017 den Titel und ist zudem schon zweimal Siegerin im Gesamt-Weltcup.

Lölling gewann fast jedes wichtige Rennen

In den vergangenen beiden Jahren gewann sie fast jedes wichtige Rennen - sofern eine Voraussetzung erfüllt war: Lölling ist vor allem auf den langen Eisbahnen weltklasse, weil sie erst spät auf Geschwindigkeit kommt. Thomas Schwab, Vorstand des deutschen Verbandes BSD:

"Sie hat ein einmaliges Fahrgefühl und weiß genau, wie man die Geschwindigkeit in den Kurven mitnimmt, das kann man nicht lernen."

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