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Abgesagte Weltcup-Rennen: So will der Weltverband FIS diese ersetzen - neuer Plan für Matterhorn-Event?
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Publiziert 05/12/2023 um 16:34 GMT+1 Uhr
In diesem Weltcup-Winter mussten bei den Herren schon fünf Speed-Rennen witterungsbedingt abgesagt werden, zuletzt in Beaver Creek zwei Abfahrten und ein Super-G. FIS-Generalsekretär Michel Vion erklärte bei Eurosport, wie man die ausgefallenen Rennen ersetzen möchte: "Der Plan sieht vor, drei Abfahrten nachzuholen. Es ist zu kompliziert, alle wieder in den Kalender aufzunehmen."
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Quelle: Eurosport
So wurde bereits ein Rennen nach Val Gardena verlegt, dort findet am 14. Dezember eine Sprintabfahrt statt.
Man werde zudem die Abfahrten gegenüber dem Super-G bevorzugen, sagte Vion. Neben dem ersten Ersatztermin gebe es noch eine zweite Möglichkeit "im Januar. Mit einer weiteren Sprintabfahrt, die am Donnerstag, den 11. Januar in Wengen stattfinden würde. Es ist noch nicht endgültig, aber wir arbeiten daran."
Man wolle ein Rennen pro Monat neu im Kalender platzieren. Die dritte Abfahrt könne laut Vion Mitte Februar von Kvitfjell übernommen werden: "Norwegen dient uns oft als Puffer. Aber es ist noch nichts entschieden."
Auch das Weltcup-Finale im März in Saalbach könnte noch als Ersatztermin herhalten, wie der Generalsekretär erklärte. Die ausgefallenen Damen-Rennen würden hingegen nicht nachgeholt.
Fragezeichen zu Weltcup in Zermatt-Cervinia
Kritik von Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt am vollen Terminkalender ließ Vion abprallen: "Marco Odermatt muss einfach nur aussetzen. Im Tennis lässt man auch Turniere aus. Wer sich beschwert, muss es einfach nur im Skisport genauso machen."
Zu den erneut ausgefallenen Rennen in Zermatt-Cervinia erklärte Vion: "Wir sind nicht dumm. Wir sehen, was in den letzten zwei Jahren passiert ist. Wir wussten, dass es sich um Risikorennen handelt. Die ursprüngliche Idee war, einen Eröffnungsriesenslalom in Sölden, einen Eröffnungsslalom in Gurgl und ein Eröffnungsspeedwochenende in Zermatt zu haben."
An diesem Plan halte man fest, es gebe aber noch einige Unwägbarkeiten: "Es geht darum, diese drei 'Openings' im November zu haben. Aber wir wissen noch nicht, was wir mit Zermatt-Cervinia machen werden. Behalten wir die Frauenrennen bei und verschieben wir die Herrenrennen? Machen wir nur ein Rennen? Soll Sölden um eine Woche nach hinten verschoben werden?" Eine Rückkehr nach Lake Louise schloss der FIS-Verantwortliche allerdings aus.
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Quelle: Eurosport
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