Ski Alpin: Saison nach schwerem Sturz für Braathen beendet - Diagnose steht
Lange Pause für Sölden-Sieger Lucas Braathen aus Norwegen. Nach einem schweren Sturz beim Riesenslalom in Adelboden ist für den 20-Jährigen die Saison gelaufen. Das bestätigte der norwegische Mannschaftsarzt Marc Strauss am Abend dem norwegischen Rundfunk "NRK". Demnach habe sich Braathen eine schwere Seitenbandverletzung im Knie zugezogen und muss operiert werden.
Für den Norweger Lucas Braathen ist die Saison beendet
Fotocredit: Getty Images
"Wir bringen ihn für weitere Untersuchungen nach Hause. Die Saison ist aber vorbei für ihn", so Strauss. Erwartet werden sechs bis neun Monate Pause, somit verpasst Braathen auch die WM in Cortina d'Ampezzo im Februar.
Braathen unterlief im zweiten Durchgang am letzten (!) Tor ein Fehler, der ihn ins Ziel stürzen ließ. Dabei verdrehte sich der Nachwuchsstar und Sieger des Riesenslaloms von Sölden unglücklich das linke Knie. Braathen wurde im Anschluss minutenlang behandelt, ehe er mit einer Trage aus dem Zielraum gebracht wurde.
Auch für Braathens norwegischen Teamkollegen Atle Lie McGrath, der in Adelboden ebenfalls stürzte, könnte die Saison beendet sein. Nach ersten Untersuchungen zog sich der 20-Jährige eine Innenbandverletzung im Knie zu.
Im Gegensatz zu Braathen wird McGrath wohl um eine OP drum herumkommen, doch auch ihm drohen mindestens sechs Wochen Pause - zwei Hiobsbotschaften für das norwegische Team beim Klassiker.
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Übler Crash: Sölden-Sieger Braathen fliegt in Adelboden ab
Quelle: Eurosport
Auf Instagram postete McGrath ein Bild von sich und Braathen aus dem Krankenhaus. Dazu schrieb er: "Nicht der Jahresstart, den wir uns erhofft haben, aber das ist ein Teil des Spiels." Unterkriegen lassen sich die beiden Jungstars von den Stürzen jedoch nicht. McGrath beendete seinen Post mit einer kleinen Kampfansage: "Wir sind möglicherweise unten, aber wir werden stärker denn je zurückkommen."
Den Sieg am Chuenisbärgli holte sich der Franzose Alexis Pinturault mit großem Abstand vor Filip Zubcic aus Kroatien (+1,04 Sekunden) und dem Schweizer Marco Odermatt (+1,11).
DSV-Athlet Alexander Schmid (+4,08) blieb als 21. am Freitag hinter seinen Erwartungen zurück.
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(mit SID)
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Quelle: Eurosport
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