Lucas Braathen schwingt beim Riesenslalom in Adelboden plötzlich ab: Knieprobleme der Grund für skurrile Szene

Im letzten Jahr war Lucas Braathen im Riesenslalom-Klassiker von Adelboden schwer gestürtzt und hatte die Skisaison 2020/21 vorzeitig beenden müssen. Seine Rückkehr an den legendären Hang in den Schweizer Alpen ist nicht von Erfolg gekrönt - der Norweger beendet seine Fahrt kurz vor dem steilen Zielhang freiwillig. Wie Eurosport erfuhr, hat Braathens Entscheidung mit Knieproblemen zu tun.

Seltsame Szene: Braathen schwingt vor Steilhang plötzlich ab

Quelle: Eurosport

Es war eine etwas skurrile Szene: Kurz vor der Einfahrt in den steilen Zielhang des Riesenslaloms von Adelboden schwang Lucas Braathen plötzlich ab und gab das Rennen freiwillig auf.
Die ersten beiden Drittel des Rennes hatte der Norweger noch problemlos absolviert und war mit einem Rückstand von etwa sieben Zehntelsekunden unterwegs.
Beim Lauf an gleicher Stelle vor einem Jahr war der 21-Jährige auf eben jenem Zielhang gestürzt und hatte sich so schwer verletzt, dass er die Saison vorzeitig hatte beenden müssen. Braathen war daraufhin wegen einer Seitenbandverletzung im Knie operiert worden.
Nach Informationen von Eurosport fühlte sich Braathen vor Beginn seines Comeback-Laufs am Samstag in Adelboden nicht so gut und entschied sich wegen Problemen am Knie dagegen, den steilen Zielhang zu absolvieren.
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Übler Crash: Sölden-Sieger Braathen fliegt in Adelboden ab

Quelle: Eurosport

Auch Luca de Aliprandini schwer gestürzt

Unmittelbar vor Braathen war Luca de Aliprandini schwer gestürtzt. Der Italiener hakte mit seinem linken Ski in einem Tor ein, wurde ausgehoben und krachte in die Fangnetze. Er konnte sich nicht jedoch ohne fremde Hilfe befreien und den restlichen Hang hinunterfahren.
Nach dem ersten Durchgang liegt der Schweizer Marco Odermatt in Führung, dahinter folgen Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault aus Frankreich und der Kroate Filip Zubcic.
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Wilde Sequenz: De Aliprandini räumt Tor ab - und stürzt dann schwer

Quelle: Eurosport

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