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Riesenslalom in Adelboden: Marco Odermatt setzt mit fünftem Sieg in Folge irre Serie am Chuenisbärgli fort
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Update 10/01/2026 um 18:14 GMT+1 Uhr
Marco Odermatt hat seine eindrucksvolle Serie in Adelboden fortgesetzt. Der Schweizer feierte im Riesenslalom am Chuenisbärgli seinen fünften Sieg in Folge und verwies den Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen (+0,49 Sekunden) und den Franzosen Léo Anguenot (+0,68) auf die Plätze zwei und drei. Fabian Gratz fuhr im zweiten Durchgang mit einer spektakulären Aufholjagd noch von Rang 23 auf neun.
Highlights: Odermatt feiert fünften Adelboden-Sieg in Serie
Quelle: Eurosport
Unter dem tosenden Jubel von rund 30.000 Ski-Fans hat Lokalmatador Marco Odermatt in unnachahmlicher Manier den spektakulären Riesenslalom im Schweizer Adelboden gewonnen. Auf dem legendären Cheunisbärgli lag der 28 Jahre alte Olympiasieger von 2022 bei dichtem Schneetreiben am Ende 0,49 Sekunden vor dem für Brasilien startenden Norweger Lucas Pinheiro Braathen.
Für Odermatt ist es der 51. Weltcupsieg und 97. Podestplatz seiner hochdekorierten Karriere. "Jeder Sieg hier in Adelboden ist speziell. Es ist immer ein Highlight des Jahres", sagte der 28-Jährige am Eurosport-Mikrofon.
Eine hervorragende Leistung bot erneut auch Fabian Gratz (+1,92). Nach seinem Ritt auf Rang fünf beim Riesenslalom in Alta Badia kurz vor Weihnachten fuhr er im vorletzten Riesenslalom vor den Olympischen Spielen als Neunter zum zweiten Mal in seiner Karriere unter die ersten zehn.
Erneut vergab der 28-Jährige im ersten Lauf eine noch bessere Platzierung, erneut holte er im Finale auf - mit der zweitbesten Laufzeit verbesserte er sich um 14 Plätze. "Fühlt sich gut an", sagte er in der "ARD".
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Nächster Top-Ten-Platz! Gratz macht in Lauf zwei 14 Plätze gut
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Pech für deutsches Trio im Riesenslalom
Das Kontrastprogramm lieferten die drei anderen Deutschen. Alexander Schmid verletzte sich bereits im er
sten Lauf an der Schulter, als er bei voller Fahrt ein Tor mitriss, im Finale schied er an einer Welle aus. Anton Grammel, der noch um die Olympia-Teilnahme kämpft, fiel im zweiten Durchgang vom 17. auf den 22. Platz zurück. Jonas Stockinger hatte das Finale verpasst.
Gratz und Schmid sind bereits für die Olympischen Spiele (6. bis 22. Februar) qualifiziert, für die Teamkollegen Grammel und Stockinger wird es dagegen eng. Beide haben erst eine Platzierung unter den ersten 15 vorzuweisen, bis Olympia bleibt ihnen womöglich nur noch der Riesenslalom in Schladming am 27. Januar, um den zweiten Teil der Norm zu erfüllen.
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"Lehrbuch für die Konkurrenz": Odermatt bleibt Mr. Adelboden
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Schweigeminute für Opfer von Crans-Montana
Vor dem Beginn des Rennens hatte es eine Schweigeminute für die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana gegeben.
"Wir wollen die Kraft der Gedanken wirken lassen, bis nach Crans-Montana", sagte der Stadionsprecher zunächst, nach der Stille ergänzte er: "Crans-Montana, wir sind bei euch!"
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(SID)
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Kira Weidle-Winkelmann: "Du stehst am Start und weißt nicht mehr, was du machen sollst!"
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