Alexis Pinturault kehrt zurück auf die Skipiste - französischer Skistar erinnert an verunglückte Nachwuchshoffnung Margot Simond

Erfreuliche Nachrichten rund um den französischen Ski-Star Alexis Pinturault: Der 34-Jährige stand erstmals seit seiner schweren Knieverletzung wieder auf Skiern und absolvierte einige Schwünge im Schnee. Auf Instagram teilte der Franzose ein Foto, das ihn mit einem strahlenden Lächeln auf der Piste zeigt. Doch so erfreulich die Rückkehr auch ist - sein Beitrag trägt auch eine tragische Randnote.

Alexis Pinturault zurück auf der Piste (Screenshot: alexispinturault)

Fotocredit: Instagram

Unter seinem Beitrag schrieb der dreifache Weltmeister: "Die ersten Schwünge heute – in stillen Gedanken an Margot Simond und ihre Familie."
Mit diesen Worten erinnert der Franzose an seine Landsfrau Margot Simond, die Ende April bei einer Testfahrt für das Show-Event "Red Bull Alpine Park" tödlich verunglückte. Die erst 18-jährige französische Juniorenmeisterin im Slalom galt als große Hoffnung im Nachwuchs des französischen Skisports.
Nicht nur Alexis Pinturault gedachte in seinem Beitrag der verunglückten Nachwuchsläuferin. Auch sein Teamkollege und Technik-Spezialist Clément Noel äußerte sich betroffen über den tragischen Unfall.
"Die gesamte alpine Skigemeinschaft und ich sind schockiert und tieftraurig", schrieb der Franzose, der das "Red Bull Alpine Park"-Event mitorganisiert hatte und wie Simond hätte teilnehmen sollen.

Pinturault kehrt nach schwerem Sturz zurück

Für Pinturault waren es die ersten Schwünge auf Schnee seit seinem schweren Sturz in Kitzbühel Ende Januar dieses Jahres.
Damals wurde ihm eine Unebenheit auf der legendären Streif, kurz vor dem Lärchenschuss, zum Verhängnis. Der 34-Jährige wurde aus der Position gedrückt, prallte rückwärts gegen ein Tor, verdrehte sich dabei das rechte Knie und überschlug sich schließlich, ehe er in einem Fangnetz zum Stillstand kam.
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Schwerer Sturz von Pinturault auf der Streif: "Schaut nicht gut aus"

Quelle: Eurosport

Die medizinische Diagnose nach dem Sturz war schwerwiegend: Unter anderem wurde eine starke Knochenprellung am inneren Schienbeinplateau mit begleitender Fraktur sowie eine Verletzung des Innenmeniskus festgestellt.

Franzose dachte an Karriereende

In der Folge ließ der dreifache Olympia-Medaillengewinner seine sportliche Zukunft zunächst offen – sogar ein Karriereende stand im Raum. "Ich brauche jetzt Zeit, um klarer sehen zu können", schrieb Pinturault kurz nach dem Unfall auf Instagram.
Erst Anfang März entschied sich der Franzose schließlich für eine Fortsetzung seiner Karriere. "Ich werde mir weiterhin viel Zeit nehmen müssen, aber mein Ziel ist es, im nächsten Jahr zurückzukehren", erklärte er damals in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar 7" auf "ServusTV".
Nun hat Pinturault mit seinen ersten Schwüngen auf Schnee einen wichtigen Schritt zurück in den Ski-Weltcup gemacht – wenn auch überschattet von der tragischen Nachricht rund um Margot Simond.
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Highlights - Tagessieg und kleine Kugel: Norwegen-Party zum Abschluss

Quelle: Eurosport


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