Ski-Alpin: Speedfahrer Alexis Pinturault hat eine Entscheidung getroffen: Macht er nach seiner Verletzung weiter?

Sein Unfall schockte die Ski-Welt: Beim Weltcup in Kitzbühel stürzte Alexis Pinturault schwer, dabei war der Franzose gerade erst von einer Verletzung zurückgekehrt. Wie es mit ihm weitergehen soll war offen. Der Routinier ließ die Gerüchteküche brodeln: Kommt er wieder zurück oder nicht? Jetzt hat Pinturault eine Entscheidung getroffen: Der dreimalige Weltmeister bleibt dem Skisport erhalten.

Schwerer Sturz von Pinturault auf der Streif: "Schaut nicht gut aus"

Quelle: Eurosport

Die gefrüchtete Streif wurde im Januar Alexis Pinturault im Januar zum Verhängnis: Der Franzose zog sich bei einem schweren Sturz einen Bruch des Schienbeinplateaus im rechten Knie zu.
Der ehemalige deutsche Ski-Star Thomas Dreßen sagte im "Bayerischen Rundfunk", dass er Tränen in den Augen hatte, so Leid tat ihm der Sturz vom ohnehin erst wieder frisch auf die Piste zurückgekehrten Alexis Pinturault.
Danach war desssen Zukunft offen: "Ich brauche jetzt Zeit, um die Dinge klarer zu sehen", sagte Pinturault im Januar.
Jetzt schafft er Tatsachen: "Ich muss mir noch viel Zeit nehmen, aber das Ziel ist, nächstes Jahr zurückzukehren." Pinturault plant bereits sein Comeback, das eröffnete er am Montag in der "ServusTV"-Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar 7".

Pinturault: Einblick in seine Leidenszeit

Nach seinem Sturz auf der Streif wurden Erinnerungen wach an seine Horrorverletzung aus dem Vorjahr, damals zog er sich einen Kreuzbandriss zu.
Eine Verletzung sei immer schwer zu akzeptieren. "Du weißt nicht, wie lange es dauern wird, du weißt nicht, wie kompliziert alles ist", sagte Pinturault nun. Er wolle einen solchen Prozess nicht noch einmal durchmachen. "Gott sei Dank fiel die Diagnose weitaus positiver als gedacht aus", ergänzte Pinturault.
In welchen Disziplinen der 33-Jährige in Zukunft wieder starten will, ist noch nicht klar. Hauptaugenmerk könnte aber auf den Riesenslalom liegen, in diesem will er 2026 auch bei den Olympischen Spielen teilnehmen und wie 2014 und 2018 eine Medaille holen.
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Quelle: Eurosport


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