Als Vorreiter nannte er das Hahnenkammrennen: "Unser Sport muss in die Fußstapfen von Kitzbühel treten", so Pinturault und führte aus: "Die Streif ist nicht einfach ein Skirennen, sondern eine Show."
Der Skirennsport habe im Vergleich zu anderen Sportarten bei der Präsentation im TV den Anschluss verloren. Der Gesamtweltcupsieger der vergangenen Saison erklärte: "Wenn Sie ein Rennen von vor zehn oder 15 Jahren mit einem von heute vergleichen, hat sich bis auf die veränderten Pistenbedingungen nahezu nichts verändert. Gut, wenn wir im Starthaus sind, wird ein Foto von uns eingeblendet. Aber das ist fast die einzige Neuheit in 15 Jahren."
Der Riesenslalom-Spezialist vertritt die Meinung, dass diesbezüglich mehr Innovation nötig sei: "Es wäre doch die Aufgabe des Weltverbands, in die Entwicklung für neue Möglichkeiten zu investieren." Er sei für den Einsatz von GPS-Daten und grafischen Elementen in der TV-Übertragung, um die Herausforderungen für die Athleten am Berg besser zu transportieren.
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Pinturault äußerte sich im Interview auch zu dem Parallelslalom, welcher immer wieder auf viel Kritik stößt. Der 30-Jährige sagte: "Nicht nur ich, sondern wir Athleten ganz allgemein mögen die Parallelslaloms nicht." Diese Rennen würden zu sehr vom Zufall abhängen und auch die Fans seien nicht gerade euphorisch diesbezüglich.
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