Alta Badia - Marco Odermatt gesteht nach Mammutwoche und Platz sechs im Riesenslalom: "Letzter Wille hat gefehlt"

Marco Odermatt hat nach seinem sechsten Platz beim Riesenslalom in Alta Badia gestanden, dass ihm nach den Rennen in Gröden etwas mentale Energie gefehlt habe. "Ich bin heute sicher nicht mit dem größten Hunger am Start gestanden. Hat man einen freien Tag dazwischen, kann man sich wieder voll fokussieren und die Spannung nochmal aufbringen", sagte der Schweizer gegenüber dem "SRF".

Marco Odermatt

Fotocredit: Getty Images

"Es ist gut gegangen, ich habe mich gut gefühlt. Der letzte Wille am Start, das Rennen zu gewinnen, hat ein bisschen gefehlt, aber der Körper hat mitgemacht", fügte er hinzu.
Odermatt hatte in Gröden von Donnerstag bis Samstag zwei Abfahrtsrennen und einen Super-G bestritten. Hinzu kam das Abfahrtstraining auf der Saslong am Dienstag.
Die erste Abfahrt gewann der Super-G-Weltmeister. Auch im Super-G und in der zweiten Abfahrt überzeugte er mit jeweils dem zweiten Rang.
Der Eidgenosse wollte das anstrengende Rennwochenende jedoch nicht als Entschuldigung nehmen, dass er in Alta Badia nicht um den Sieg mitfahren konnte. "Alta Badia ist nach drei Speedrennen eine große Herausforderung, aber letztes Jahr habe ich ja auch gewonnen", sagte Odermatt.

Odermatt verbessert sich im zweiten Lauf

Nach dem ersten Durchgang fand sich der Dominator lediglich auf Zwischenrang elf mit deutlichem Rückstand auf den Halbzeitführenden und späteren Tagessieger Marco Schwarz aus Österreich wieder. Im Finale verbesserte er sich immerhin auf Platz sechs.
"Unten habe ich alles riskiert, dann passiert mir noch ein Fehler – ohne wäre es noch einmal knapp geworden fürs Podest", so der Schweizer.
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Bestzeit im zweiten Lauf: Gratz sensationell von 29 auf Platz 5

Quelle: Eurosport


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