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Abfahrt in Zauchensee: Lindsey Vonn rast im Schneegestöber zum zweiten Saisonsieg - Emma Aicher verpasst Podium knapp
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Update 10/01/2026 um 15:43 GMT+1 Uhr
Lindsey Vonn hat in Zauchensee ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Die 41-jährige US-Amerikanerin triumphierte in der Abfahrt, die aufgrund starken Schneefalls auf verkürzter Strecke stattfinden musste, vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,37 Sekunden) und ihrer Landsfrau Jacqueline Wiles (+0,48). DSV-Ass Emma Aicher wurde mit 68 Hundertstel Rückstand Sechste.
Highlights: Vonn nicht zu schlagen - Aicher wieder mit Topergebnis
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Emma Aicher hat das Podest als Sechste nur knapp verpasst, Lindsey Vonn dagegen ihre Favoritenstellung für die Olympischen Spiele eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bei der Abfahrt im österreichischen Zauchensee raste die 41 Jahre alte Amerikanerin zu ihrem zweiten Sieg in dieser Saison und zu ihrem 84. insgesamt im Weltcup.
Im sechsten Speed-Rennen des Winters stand sie zum fünften Mal auf dem Podest. "Ich bin sehr direkt und sehr sauber gefahren, ich bin sehr happy", sagte sie.
Aicher (+0,68 Sekunden) lag auf der verkürzten "Kälberloch"-Strecke, die vom Neuschnee der vergangenen Tage hatte geräumt werden müssen, 0,20 Sekunden hinter der drittplatzierten Jacqueline Wiles (USA/+0,48), deren Karriere zeitweise von der Stiftung von Vonn unterstützt worden war.
Kira Weidle-Winkelmann (+0,77), die im Dezember bei der Abfahrt in Val d'Isere als Zweite auf das Podest gefahren war, belegte Rang zwölf.
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Aicher überzeugt in der Abfahrt - aber verpasst das Podium knapp
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Vonn vom eigenen Sieg überrascht
Vonn, die Mitte Dezember bereits eine Abfahrt in St. Moritz gewonnen hatte, siegte überlegen vor Kajsa Vickhoff Lie (Norwegen/+0,37). Aufgrund ihrer frühen Startnummer sechs habe sie nicht gedacht, "dass ich eine Chance habe", sagte sie.
Aber: "Sie hat es gut getroffen, sie ist verdient vorne", sagte die gleich darauf gestartete Weidle-Winkelmann, die im einzigen Trainingslauf am Donnerstag noch Schnellste gewesen war. Im Rennen kam sie bisweilen von der Ideallinie ab und wurde so durch den Neuschnee, der in den Tagen zuvor gefallen war, passagenweise eingebremst.
"Wenn man nicht auf der Ideallinie ist, merkt man schon, dass es weicher ist", sagte auch Aicher, die ebenfalls nicht in allen Abschnitten optimal traf. Sie betonte allerdings in ihrer gewohnt lakonischen Art: "Ist schon okay, passt schon, hätte schlimmer sein können. Es waren ein paar Kurven dabei, die gut waren und ein paar, die ich verbessern kann."
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Vonn exklusiv: "Dachte, mit dieser Nummer habe ich keine Chance"
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Abfahrt von Egger-Sturz überschattet
Überschattet wurde die verkürzte Abfahrt von einem heftigen Sturz der Österreicherin Magedalena Egger, die nach der Panoramakurze in den Fangzaun einschlug, sich das rechte Knie hielt und mit dem Hubschrauber abtransportiert werden musste.
Das Rennen war in der Folge zwischenzeitlich für über 20 Minuten unterbrochen.
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(mit SID)
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"Alter Fuchs": Vonn rast in Zauchensee zum Sieg
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