Thomas Dreßen rast im Super-G aufs Podest, Vincent Kriechmayr siegt

Thomas Dreßen ist zum Abschluss der Weltcupsaison 2017/18 noch einmal aufs Podest gefahren. Der zweimalige Weltcupsieger in der Abfahrt belegte im Super-G beim Saisonfinale in Are zeitgleich mit dem Norweger Aksel Lund Svindal (beide +0,08 Sekunden zurück) den dritten Platz. Der Sieg ging an Vincent Kriechmayr (49,43 Sekunden) aus Österreich vor dem Italiener Christof Innerhofer (+0,04).

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Fotocredit: Eurosport

Vier oder mehr Podestplatzierungen im Speed in einem Winter wie nun Dreßen hatte aus deutscher Sicht zuletzt Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier (1987/8) geschafft. Josef Ferstl sicherte sich mit 0,37 Sekunden Rückstand Rang acht. Andreas Sander wurde 18.
"Mich freut es brutal, dass es geklappt hat mit dem ersten Podium im Super-G. Ein bisschen ärgert mich, dass der letzte Sprung zu gerade war, aber es ist schon cool", sagte Dreßen in der ARD.

Kleine Kugel für Jansrud

Alpindirektor Wolfgang Maier meinte im SID-Gespräch: "Das ist der Überraschungsmann, der Shootingstar der Saison, einfach ein Hammer der Typ. Er hat die komplette Fachwelt und uns überrascht, Historisches geleistet."
Die kleine Kristallkugel für den Saisonbesten im Super-G hatte sich bereits vor dem letzten Rennen der Norweger Kjetil Jansrud gesichert, der Sechster wurde.
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