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Ski Alpin: Aksel Lund Svindal gewinnt die Abfahrt der Männer in Beaver Creek
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Publiziert 04/12/2015 um 20:33 GMT+1 Uhr
Aksel Lund Svindal hat in seinem dritten Saisonrennen im alpinen Ski-Weltcup den dritten Sieg eingefahren. Der 32-jährige Norweger gewann die Abfahrt von Beaver Creek mit drei Zehntelsekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Kjetil Jansrud und weiteren vier Zehnteln auf den Franzosen Guillermo Fayed. Für Svindal war es der 28. Weltcupsieg seiner Karriere, der fünfte in Beaver Creek.
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Josef Ferstl, der in den Trainingsläufen mit den Plätzen drei und zwölf überzeugt hatte, schied nach einem spektakulär aussehenden Sturz aus. Der 24-Jährige hatte im Steilhang viel riskiert und lag gut in der Zeit, räumte aber bei der Anfahrt auf das Gleitstück ein Tor ab und konnte sich erst kurz vor dem Netz abfangen. Ferstl blieb unverletzt und fuhr selbst ins Ziel, wo er von den Zuschauern mit Applaus begrüßt wurde.
"Ich weiß selber nicht so genau, warum es mich dort rausgehauen hat", sagte Ferstl anschließend: "Ich war gut unterwegs, es war auch nicht mal eine besonders schwere Stelle, nix Dramatisches." Seinen Start im Super-G sieht er durch den Sturz nicht gefährdet: "Mir tut überhaupt nix weh."
Auf Platz zwei hinter dem überragenden Svindal sorgte Kjetil Jansrud mit drei Zehntelsekunden Rückstand für einen norwegischen Doppelsieg. Weitere vier Zehntel zurück wurde der Franzose Guillermo Fayed Dritter. "Ich habe gewusst, dass es heute brutal schwierig wird, Kjetil zu schlagen", sagte Svindal: "Meine Form schaut aber sehr gut aus. In der Abfahrt läuft es sehr, sehr gut." Jansrud hatte in beiden Trainingsläufen die Bestzeit vorgelegt.
Sander bester Deutscher
Bester Österreicher in den Top Ten war Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt auf Platz vier. Er verpasste das Podest um acht Hundertstelsekunden. "Mein Start war miserabel, das kostet mich sicherlich gleich mal 15 Hundertstel", sagte der enttäuschte Reichelt. Svindal bescheinigte er "eine unglaubliche Form, aber ich werde versuchen, einen neuerlichen Doppelschlag von ihm am Samstag im Super-G zu verhindern".
Bester Deutscher war Andreas Sander auf Platz 36, Klaus Brandner schied ebenso wie Ferstl aus. Thomas Dreßen, der am vergangenen Wochenende in Lake Louise mit Platz 23 erstmals im Weltcup gepunktet hatte, verzichtete nach einem schweren Trainingssturz auf den Start in Beaver Creek.
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