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Thomas Dreßen: Saison-Aus nach schwerem Sturz bei Abfahrt in Beaver Creek
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Publiziert 30/11/2018 um 20:00 GMT+1 Uhr
Thomas Dreßen ist bei der zweiten Saisonabfahrt in Beaver Creek/Colorado schwer gestürzt. Der Kitzbühel-Sieger kam nach rund 44 Sekunden mit Kurs auf die Bestzeit zu Fall und rutschte mit hohem Tempo in die Fangnetze. Die Folgen des Sturzes sind bitter: Dreßen hat sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und die linke Schulter ausgekugelt, die WM-Saison ist für ihn leider vorbei.
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Fotocredit: Eurosport
Deutschlands Top-Abfahrer blieb nach dem Sturz minutenlang liegen, war aber ansprechbar und stand kurz, bevor er in einem Akia-Schlitten abtransportiert wurde.
Dreßen wurde ins Krankenhaus nach Vail gebracht. Dort wurde er untersucht und die bittere Diagnose (Riss des vorderen und hinteren Kreuzbandes im rechten Knie) gestellt, die DSV am späten Abend mitteilte.
Dreßen hatte in der Vorwoche in Lake Louise in der ersten Abfahrt des alpinen Winters Platz sieben belegt und damit seine Zugehörigkeit zur Weltklasse bestätigt.
Im vergangenen Jahr hatte er das berühmte Rennen auf der Kitzbüheler Streif gewonnen. 2017 belegte Dreßen auf der Strecke "Birds of Prey" in Beaver Creek Platz drei.
Den Sieg auf der Strecke Birds of Prey holte sich der Schweizer Beat Feuz, der damit seinen insgesamt achten Triumph in einer Weltcup-Abfahrt feierte.
Mit der Zeit von 1:13,59 Minuten lag Feuz sieben Hundertstelsekunden vor Mauro Caviezel (1:13,66), der damit den Doppelsieg der Eidgenossen perfekt machte. Dritter wurde Olympiasieger Aksel Lund Svindal aus Norwegen (1:13,67).
Ordentlich schlug sich Josef Ferstl, der mit 1:14,49 Minuten in den Top 15 landete.
Dominik Schwaiger (1:14,96), Andreas Sander (1:15,10) und Klaus Brandner (1:16,19) verfehlten dagegen die Punkteränge.
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