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Thomas Dreßen gibt nach überraschendem Karriereende Update zu Zukunft: "Ich werde nicht zum Stubenhocker"
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Publiziert 09/02/2024 um 08:37 GMT+1 Uhr
Thomas Dreßen hat sich nach seinem Rücktritt besorgt angesichts der großen Herausforderungen für den alpinen Skisport in der Zukunft gezeigt. "Der Klimawandel ist generell kritisch für den Wintersport. Er ist angewiesen auf kalte Temperaturen – anders als beispielsweise Formel 1, Fußball oder Radfahren, wo fünf Grad mehr keine Rolle spielen", erklärte der Kitzbühel-Sieger von 2018.
Dreßen im Abschieds-Interview: "Freue mich auf mein neues Leben"
Quelle: Eurosport
Daher sei den Wintersportlern "der Klimawandel nicht egal, sie legen sogar am meisten Augenmerk auf das Klima", sagte der 30-jährige Ski-Rentner bei "Sport1".
Es bleibe zu hoffen, führte Dreßen weiter aus, "dass es weiter Athleten gibt, die den Sport positiv nach außen tragen und den Spaß transportieren." Dabei müsse der Internationale Skiverband FIS jedoch "aufwachen, was den Rennkalender angeht".
Ungewohnt findet es der 30-Jährige nach seinem Rücktritt, "aufzustehen und keinen festen Plan zu haben mit Training und Aufgaben. Ich vermisse die Leute und das Unterwegssein. Aber das kommt in Zukunft wieder. Ich werde nicht zum Stubenhocker, sondern es wird mich sicher wieder zu den Skipisten ziehen – in welcher Funktion auch immer", sagte Dreßen.
Im Moment tue aber "ein bisschen Ruhe auch gut. Ich kann bewusst in den Tag hineinleben, auch wenn die Tochter den Zeitplan vorgibt. Aber ich genieße das im Moment."
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(SID)
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Alpine skiing - Interview Feller in english
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