"Blödsinn!" Team um Skistar Marcel Hirscher reagiert auf Bericht der Zeitung "Blick" und erklärt langsame Zeiten
Rund einen Monat vor dem mit Spannung erwarteten Comeback von Ski-Ikone Marcel Hirscher in den Weltcup sorgt ein Bericht der Schweizer Tageszeitung "Blick" für Aufsehen. Demnach habe der 35-Jährige bei seiner Vorbereitung "erhebliche Probleme" offenbart, weshalb es grundlegende Zweifel am Comeback des Österreichers gebe. Eine Berichterstattung, die das Hirscher-Team als "Blödsinn" abtut.
Sensation perfekt: Legende Hirscher kehrt in den Ski-Zirkus zurück
Quelle: SID
Augenzeugen beobachteten Marcel Hirscher zuletzt beim Ski-Training in Neuseeland und wollen dabei "erhebliche Abstimmungsprobleme" gesehen haben.
Der 67-fache Weltcupsieger sei bei den Tests sogar langsamer gewesen, als die neuseeländische Riesenslalom-Spezialistin Alice Robinson, heißt es in dem Bericht.
"Die ganze Geschichte ist ein Blödsinn", kontert nun das Team Hirscher auf Nachfrage von "oe24".
Die zwei Wochen in Roundhill und Ohau seien Erfolgreich verlaufen, weil man hervorragende Erkenntnisse erlangt habe. Alice Robinson sei zwar auf derselben Strecke wie Hirscher unterwegs gewesen, allerdings habe man sich im Team der Ski-Legende vor allem Schuh-Tests konzentriert und weniger auf Laufzeiten.
Hirscher tüftelt an Abstimmung
Warum diese Tests so wichtig sind, zeigt die Geschichte des Norwegers Henrik Kristoffersen.
Dieser gewann 2022/23 sensationell zwei Weltcup-Rennen und holte er Slalom-WM-Gold in Van-Deer-Skiern, der Ski-Marke von Hirscher.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/04/24/image-e850d2a5-04b9-485d-b40b-1bf2f4cddaa9.jpeg)
Marcel Hirscher feiert sein Comeback
Fotocredit: Getty Images
Im vergangenen Jahr wechselte der Norweger dann auch bei den Schuhen zu Van Deer, hatte jedoch große Probleme mit der Abstimmung.
Hirscher soll dieser Thematik vorbeugen wollen und testet deshalb intensiv.
Hirscher startet früher ins Training
Wie gut es wirklich um die Form des zukünftig für die Niederlande startenden Hirscher steht, soll sich in den kommenden Tagen zeigen.
Die Bedingungen lassen es zu, dass Hirscher deutlich früher als gewohnt schon in Kürze das Schneetraining am Gletscher fortsetzen wird. Dort wird er sich dann auch mit einigen Konkurrenten der kommenden Weltcup-Saison messen.
Ob sein Fitness- und Formlevel dann ausreicht, um am 27. Oktober beim Riesenslalom in Sölden (live bei Eurosport) an den Start zu gehen, will Hirscher erst kurzfristig entscheiden.
ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer ist sich jedenfalls sicher, dass Hirscher eine Wildcard für den Start in Sölden bekommen wird: "Weil es die FIS für diese Saison beschlossen hat."
Der "Blick" hatte in seinem Bericht Bedenken geschürt, Hirscher könnte aufgrund seines Zustands leer ausgehen.
Das könnte Dich auch interessieren: Nach überraschendem Rücktritt: Streif-Held macht doch weiter
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/18/image-64409486-720e-4196-b7be-ecc2673d0569-68-310-310.jpeg)