Weltcup | Abfahrt der Herren in Bormio: Dominik Paris siegt vor Christof Innerhofer
Was für ein Tag für den italienischen Skisport. Dominik Paris gewann den Abfahrts-Klassiker auf der Pista Stevlio von Bormio mit einer Zeit von 1:55.21 min vor seinem Landsmann Christof Innerhofer, der 36 Hundertstel-Sekunden langsamer war. Beat Feuz aus der Schweiz (+0,52 s) komplettierte auf Rang drei das Podium. Deutschlands Hoffnungsträger Josef Ferstl wurde Elfter (+1,63 s).
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Innerhofer ging mit der Startnummer zwei ins Rennen und pulverisierte die Zeit des vor ihm gestarteten Österreichers Hannes Reichelt mit einem furiosen Lauf.
Der Einzige, der die Leistung des 34-Jährigen noch übertraf, war Paris, der als Siebter auf die Piste ging. Der Südtiroler unterbot die Zeit von Innerhofer noch einmal um 36 Hundertstel und sicherte sich damit bereits seinen dritten Bormio-Sieg nach 2012 und 2017.
DSV-Ass Ferstl zeigte im oberen Bereich zwar eine gute Vorstellung und lag in Schlagdistanz zur Bestzeit, verlor dann aber zunehmend Zeit und konnte nicht mehr im Kampf um einen Podiumsplatz eingreifen. Teamkollege Andreas Sander erwischte einen gebrauchten Tag und hat am Ende satte 3,08 Sekunden Rückstand auf Paris (Rang 35).
Dominik Schwaiger erreichte mit Rang 19 das beste Abfahrtsresultat seiner Karriere (+2,17). Manuel Schmid landete auf dem 21. Rang (+2,20).
Schwerer Sturz von Kosi
Klemen Kosi aus Slowenien, mit Nummer 35 ins Rennen gegangen, stürzte schwer. Der 27-Jährige kam zu Fall, landete im Fangnetz und wurde mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht. Laut Angaben des slowenischen Verbands ist Kosi ansprechbar. Er erlitt schwere Gesichtsverletzungen, darunter eine Fraktur der Nasenscheidewand. Zudem habe sich der Slowene einen Zahn abgebrochen. Weitere Untersuchungen sollen im Krankenhaus von Sondalo erfolgen.
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