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Bormio: Alexis Monney sorgt für Überraschungssieg in der Abfahrt - Schweizer Festspiele auf der Stelvio
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Update 28/12/2024 um 14:50 GMT+1 Uhr
Alexis Monney hat die Abfahrt in Bormio gewonnen und damit für einen echten Überraschungssieg gesorgt. Der Schweizer triumphierte vor seinem Landsmann Franjo von Allmen (+0,24). Dominator Marco Odermatt (+0,80) wurde nach einer Schrecksekunde nur Fünfter. Der 27-Jährige war neben Monney und von Allmen einer von vier Fahrern des Schweizer Ski-Verbandes, der unter den besten Sechs landete.
Schweizer Doppelsieg ohne Odermatt-Podium - Highlights
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Einen Tag nach dem schweren Sturz des Franzosen Cyprien Sarrazin hat der Schweizer Alexis Monney sensationell seinen ersten Sieg im Weltcup gefeiert. Bei der Abfahrt im italienischen Bormio gewann der 24-Jährige aus dem Kanton Freiburg vor seinem Mannschaftskollegen Franjo van Allmen (+0,24 Sekunden) und Cameron Alexander aus Kanada (+0,72).
"Es ist ein verrückter Tag, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", sagte Monney bei Eurosport. Er hatte in seinen bisherigen 35 Rennen im Weltcup nie auf dem Podest gestanden und sich nur zweimal unter den ersten zehn platziert.
"Das ist unglaublich", sagte der mitfavorisierte Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt über seine beiden Teamkollegen und den dritten Schweizer Doppelsieg in der dritten Abfahrt der Saison.
Bester Deutscher war Simon Jocher (Garmisch/+1,62), der auf einen respektablen 13. Platz fuhr. Gleiches galt für seinen Vereinskollegen Luis Vogt: Der aufstrebende 22-Jährige erreichte mit der hohen Nummer 47 Rang 21 (+2,18) und holte mit seinem dritten Top-20-Ergebnis nacheinander erneut Weltcuppunkte. Romed Baumann (Kiefersfelden) enttäuschte nach seinem siebten Rang eine Woche zuvor in Gröden mit Rang 43 (+3,67).
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Odermatt-Airbag geht während Fahrt auf - Superstar rettet sich
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Airbag öffnet sich bei Odermatt
Odermatt selbst fuhr als Fünfter um acht Hundertstelsekunden am Podium vorbei. Während seiner Fahrt auf der berüchtigten Piste Stelvio öffnete sich bei einem Beinahe-Sturz allerdings der Airbag am Oberkörper.
"Sehr gut, dass er aufgeht", sagte er im "ZDF", "wenn so ein Fehler passiert, ist das Resultat nebensächlich."
Sarrazin war nach seinem Unfall im Abschlusstraining am Freitagmittag im Krankenhaus von Sondrio operiert worden. Der Eingriff am Kopf sei "gut verlaufen", teilte der französische Skiverband FFS am Samstagmorgen mit.
Sarrazin bleibe zunächst in einem künstlichen Koma, hieß es weiter. Der 30-Jährige hatte bei seinem Sturz ein intrakranielles Hämatom erlitten. Diese Einblutung zwischen zwei Hirnhäuten musste von den Ärzten drainiert werden.
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Alpine Skiing - Bormio - Downhill Men - Interview - Odermatt in english after his run
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Sarrazin-Sturz sorgt für Diskussionen
Nach dem Training war heftige Kritik an den Organisatoren des Rennens und deren Pistenpräparierung laut geworden. Vor allem Sarrazins Teamkollege Nils Allegre erhob schwere Vorwürfe.
FIS-Renndirektor Markus Waldner wies die Anschuldigungen als unbegründet zurück. Auf der knapp 3,5 Kilometer langen Stelvio sollen im Februar 2026 die olympischen Wettbewerbe der Männer ausgetragen werden.
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Bockstarke Fahrt: Von Allmen gelingt ordentliche Duftmarke
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